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Vereinswettbewerb zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft Berlin 2009

Unter dem Motto „Kinder stark machen“ – „Freu Dich auf die WM“ starteten die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Deutsche Leichtathletik-Verband den Vereinswettbewerb zur Leichtathletik-Weltmeisterschaft Berlin 2009 bei den Deutschen Meisterschaften am 5. Juli in Nürnberg. Elisabeth Pott, die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, sieht die WM 2009 als ideale Plattform dafür, die Leichtathletikvereine für „Kinder stark machen“ und das
damit verbundene Thema Suchtvorbeugung zu interessieren. „Besonders freut es mich, dass wir in den rund 8.000 Leichtathletikvereinen die wichtigen Zielgruppen Trainerinnen und Trainer sowie Eltern in großer Zahl erreichen.“ „Mit dem Vereinswettbewerb binden wir die Vereinsbasis in die Leichtathletik-WM ein“, so Clemens Prokop, der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. „Wir wollen möglichst viele Vereine zum Mitmachen animieren und dabei vor allem in der
Kinder- und Jugendarbeit positive Akzente setzen. Ich bin sicher, dass die WM-Begeisterung, die jetzt schon spürbar ist, zu großer Aufmerksamkeit für diese Kampagne in unseren Vereinen führen
wird.“
In dem Wettbewerb werden die Leichtathletikvereine ermuntert, eine eigene Veranstaltung unter das Motto „Kinder stark machen“ zu stellen und Ideen zur Suchtvorbeugung und zur Förderung von
Lebenskompetenz bei Kindern und Jugendlichen zu entwickeln. Die kreativsten Vereine werden 2009 mit einem „WM-Aktionstag“ belohnt: Dr. Harald Schmid, 400-m-Hürden-Europameister und Botschafter der Kampagne „Kinder stark machen“ kommt mit dem „WM-Mobil“ in den Verein und sorgt mit seinem Team für ein Programm aus Unterhaltung, Information, Leichtathletik-Workshops und Gewinnspielen. Eine große Leichtathletikshow mit den Kindern und Jugendlichen des Vereins rundet die Veranstaltung ab.
Unter den am Wettbewerb teilnehmenden Vereinen wird eine Reise für 50 Vereinsmitglieder zu den Weltmeisterschaften nach Berlin verlost. Ziel des Wettbewerbs ist es, Vereine als Partner für die
Suchtvorbeugung bereits im Kindesalter zu gewinnen. Mit ihrem Engagement betont die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung den besonderen Wert der Jugendarbeit in den Sportvereinen für eine gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Durch die Kampagne „Kinder stark machen“ soll
frühzeitig die Entwicklung von Kindern zu starken Persönlichkeiten gefördert werden, damit sie später „Nein“ zu Drogen, Nikotin und Alkohol sagen können. Dabei verzichtet sie auf den moralischen
Zeigefinger und zeigt stattdessen, wie Suchtvorbeugung im Sport aussehen kann.
Im Rahmen der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften verlängerten die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Deutsche Leichtathletik-Verband ihre seit 1996
bestehende Partnerschaft auf dem Feld der Suchtvorbeugung. Der Kooperationsvertrag wurde direkt im Anschluss an die Pressekonferenz am Informationsstand der Kampagne „Kinder stark machen“ von Elisabeth Pott und von Clemens Prokop unterzeichnet. Weitere Informationen unter http://www.kinderstarkmachen.de

Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 07.07.2008

 


09.07.2008