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1. Hessischer Leichtathletik-Kongress am 27. September 2008 in Bad Vilbel

Mit vielen neuen Erkenntnissen und einem optimistischen Blick in die Zukunft ist der erste Hessische Leichtathletik-Kongress zu Ende gegangen. Mehr als 120 Trainerinnen und Trainer sowie Funktionäre folgten dem Aufruf des Hessischen Leichtathletik-Verbands nach Bad Vilbel. Thema der Veranstaltung: Innovatives Nachwuchstraining.

HLV-Präsidentin Anja Wolf-Blanke sprach in ihrer Eröffnungsrede von der „Hoffnung auf ein verstärktes Miteinander unter den Trainern“ und dem Mehr an Austausch von Informationen und Erfahrungen. „Nur wenn Sie den anderen den Erfolg gönnen, werden wir voran kommen“, so Wolf-Blanke.


Bevor die beiden Ehrengäste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Fred Eberle und Dr. Wolfgang Killing mit den ihren Vorträgen begannen, stellte HLV-Lehrwart Dr. Luis Mendoza fest, dass sich „die Bedingungen beim Nachwuchs immer mehr verändern“, und deshalb Innovationen im Training nötig seien. Als Veränderungen nannte Mendoza die Anforderungen in Schule und Beruf oder auch in der Freizeitgestaltung. Anschließend machte Fred Eberle, Beauftragter für Zukunftsfragen der Leichtathletik im DLV, klar, dass die Leichtathletik ihren faszinierenden Charakter nutzen müsse. Die Leistungen im Jugendbereich sprechen für sich: Zehn Medaillen bei der U20-WM stehen einer Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Peking gegenüber.


Im Mittelpunkt des 1. Hessischen Leichtathletik-Kongresses standen jedoch die Verknüpfungen von Theorie und Praxis. Und so folgten nach Vorträgen von Sportpsychologin Prof. Dr. Anne-Marie Elbe (Universität Kopenhagen) und Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) die sogenannten „Workshops“. Diese konnten, je nach Schwerpunkt – Sprint, Sprung oder Wurf, von den Trainerinnen und Trainern im Vorfeld des Kongresses ausgewählt werden.

Die Workshop-Themen gingen über differenzielles Lernen in den einzelnen Disziplinen und funktionelles Krafttraining bis hin zum trainieren durch Bewegungsvorstellung und zur Schulung des Trainerauges. Dass die aktuellen und zukunftsorientierten Themen des leichtathletischen Nachwuchstrainings auch in der Praxis besprochen und ausprobiert wurden, war das große Plus des Kongresses. Viele Fragen und Anmerkungen seitens der Trainerinnen und Trainer sowie gute Diskussionen und Gespräche in den Gruppen zeigten den großen Gesprächsbedarf und die Notwendigkeit einer solchen Veranstaltung. „Ich habe den Eindruck, dass wir mit dem 1. Hessischen Leichtathletik-Kongress genau den Punkt getroffen haben“, zeigte sich der Leitende Landestrainer des HLV, Manfred Kehm, hinterher zufrieden.

Julia Nestle
HLV-Pressewartin

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29.09.2008