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Bericht zum Auftaktlehrgang D2-Kader

Während die Aktiven in Leipzig die deutschen Meistertitel unter sich ausmachten, versammelten sich rund 35 Athleten des hessischen D2-Kaders mit ihren Trainern in der Leichtathletikhalle in Frankfurt-Kalbach. Grund war der Auftaktlehrgang des D2-Kaders zu dem der leitende Landestrainer Manfred Kehm mit den beiden Koordinatoren Georg Schmidt und Philipp Schlesinger eingeladen hatte.
Pünktlich um zehn Uhr wurden die Anwesenden durch den leitenden Landestrainer begrüßt und auf den vor ihnen liegenden Tageslehrgang umfassend eingestimmt. Dabei machte er deutlich, dass sie derzeit Hessens größte Talente in ihrem Altersbereich darstellen. Damit dies in Zukunft aber so bleibe, müssten sie sich dies bewusst machen, dass ihre weitere Entwicklung stark von ihrer eigenen Fähigkeit Verantwortung zu übernehmen, abhänge. Darüber hinaus stellte er die überragende Funktion der Heimtrainer-Athlet Verbindung im Prozess der Leistungsentwicklung heraus und betonte die flankierende Funktion des Verbandes als Stützpfeiler und Helfer in der langfristigen Entwicklung.
In diesem Sinne war auch der Auftaktlehrgang angenommen worden, galt es vorrangig den jungen Athleten/-innen einerseits Einblicke in vielfach unbekannte Thematiken wie dem großen Feld des mentalen Trainings zu ermöglichen, andererseits aber auch Basisfertigkeiten im Bereich der Sprungkoordination und der sensomotorischen Kontrolle aufzuzeigen. Noch mehr, als über das umfassende theoretische Hintergrundwissen, zeigten die Athleten sich über die praktischen Übungen zur Zielformulierung erfreut. Die hierzu vereinzelt aufgefassten Kommentare kannten nur ein Prädikat: „Hervorragend. Bester Teil des gesamten Lehrgangs.“ Durch die positive Resonanz bestätigt, bot Georg Schmidt allen Anwesenden nach Absprache, in den nächsten Wochen eine weitere derartige Übung an.
Neben dem eher theoretisch angelegten Teil zum mentalen Training, wurde in der Praxiseinheit mit ihrem Schwerpunkt zur Sprungkoordination und der Beinachsenstabilität ein entsprechender „Ausgleich“ gesetzt. Hier wurden zum einen Varianten zur klassischen Erwärmung und den bekannten Koordinationsübungen vorgestellt, darüber hinaus zeigte Philipp Schlesinger den anwesenden Athleten verschiedene Formen kleiner Sprünge. Anschließend wurden gemeinsam Knotenpunkte und Variationsmöglichkeiten bekannter Sprungformen wie Hopserlauf und Sprunglauf erarbeitet.
Nach fünf Stunden Lehrgang sah man viele zufriedene Gesichter. Somit werden die kommenden Fortsetzungen in diesem Jahr sicherlich mit einer gewissen Vorfreude erwartet werden dürfen.

 


25.02.2009