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HLV lockt beim Internationalen Deutschen Turnfest mit vielen Mitmach-Aktionen

26 Kilometer in zwei Tagen. Das wäre ein guter Trainingsschnitt für einen Langstreckenläufer. Tatsächlich aber hat diese 26 Kilometer Dominic Ullrich, Projektleiter des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (HLV) zusammen mit dem Hessischen Leichtathletik-Verband (HLV) beim Internationalen Deutschen Turnfest in Frankfurt, absolviert. 26 Kilometer quer durch die Messehallen, in zwei Tagen. „Ich hatte mir interessehalber einen Schrittzähler umgehängt, und das ist jetzt das Ergebnis“, erzählt Ullrich lachend.
Drei Mitmach-Stationen und einen Infostand bietet das Team Leichtathletik im Rahmen des Turnfestes in der Messehalle 6 an.

Viel Arbeit für die zahlreichen Helfer um Dominic Ullrich, denn die Kinder und Jugendlichen bleiben immer wieder scharenweise am HLV-Stand stehen und wollen mitmachen. „Es ist wirklich super viel los bei uns, wir können uns manchmal gar nicht retten vor dem großen Ansturm“, erzählt HLV-Jugendwartin Yvonne Ripper. „Das tolle Wetter beschert uns allen hier einen riesigen Zulauf“. Im Vergleich zu den Ständen der anderen Jugend-Verbände, die alle in der Messehalle 6 anzutreffen sind, ist beim Team Leichtathletik von HLV und DLV immer ein bisschen mehr los. Wahrscheinlich liegt das auch an den drei Hauptattraktionen. Denn neben dem Infostand können die Kinder und Jugendlichen hautnah erleben, was Leichtathletik ist. Beim Watussi-Sprung zum Beispiel muss man – ähnlich wie beim Hochsprung – über eine Latte springen. Allerdings vorwärts und von einem Kasten ab. „Der Rekord liegt jetzt schon bei 2 Metern“, berichtet Yvonne Ripper. Sogar eine ganze Blaskapelle versuchte sich schon über die Latte – inklusive kleinem Konzert hinterher vor dem HLV-Stand.

Neben dem Springen ist auch läuferisches Talent gefragt. „Feel the champions pace“ heißt die Station, bei der die Kids 20m fliegend sprinten müssen. Im Ziel passieren sie eine Lichtschranke und auf der Anzeigetafel leuchtet dann die Zeit auf. Yvonne Ripper erzählt: „Wir hatten einen Teilnehmer, der höchstens um die zwei Jahre alt war und noch Pampers anhatte. Der ist unter der Zeitschranke durchgelaufen und hat sie nicht auslösen können, weil er noch zu klein war“. Doch auch dieses kleine „Problem“ wurde von den Helfern schnell behoben, der Knirps im Ziel einfach durch die Schranke getragen.
Die dritte Station ist die sogenannte Biathlon-Staffel, bei der Laufen und Werfen kombiniert werden müssen. „Laufen, springen und werfen als vielseitige Herausforderung für jeden – egal ob jung oder alt. Das wollen wir hier zeigen“, sagt HLV-Projektleiter Dominic Ullrich. „Die Leichtathletik ist nicht nur leistungsorientiert, sondern will Freude an der Bewegung vermitteln und zeigen, dass auch der eigene Rekord jedes einzelnen wichtig ist“.

Zu gewinnen gibt es am HLV-Stand natürlich auch etwas. Wer einen der tollen Preise der beiden DLV-Partner Nike und DAK abstauben will, muss alle drei Mitmach-Stationen absolviert haben. Zweimal am Tag, um 12.30 Uhr und um 17.30 Uhr kommt dann Berlino, das Maskottchen der Leichtathletik-WM vom 15.-23. August in Berlin, auf die Bühne und lost die glücklichen Gewinner aus. Berlino selbst hat auch schon teilgenommen und einen richtig guten 20m-Sprint auf die Bahn gelegt.
Höchstleistungen werden aber auch von den zehn Helfern vom Verband sowie von 85 Frankfurter Sportstudenten erbracht. Auch das verdient Anerkennung. Genauso wie das Turnfest insgesamt. „Es ist beneidenswert, dass es geschafft wurde, solch eine Veranstaltung mit dieser großartigen Stimmung hinzubekommen“, sagt Ullrich. „Das ist wie in einer großen Familie“.

Julia Nestle

 


03.06.2009