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Pause für Ariane Friedrich,
Martin Günther im WM-Finale


Martin Günter beim Sprung ins WM-Finale. Foto: Iris Hensel

Unterschiedlicher könnte die aktuelle Stimmungslage der hessischen Weltklasse-Hochspringer von der LG Eintracht Frankfurt nicht sein: Während Hallen-Europameisterin Ariane Friedrich wegen einer schmerzhaften Knieverletzung ihre Teilnahme an der Hallen-WM in Doha absagen musste, hat Martin Günther beim Saisonhöhepunkt am Freitagnachmittag das Finale erreicht. Der 23-Jährige überquerte in der Qualifikation 2,26 Meter im zweiten Versuch und steht nun am Sonntag (15 Uhr/MEZ) im Kreis der besten acht Athleten, die um den Titel springen. Darunter sind auch Weltmeister Yaroslav Rybakov und Hallen-Europameister Ivan Ukhov (beide Russland), die in der Qualifikation jeweils 2,29 Meter meisterten. Zu den Medaillenkandidaten gehören zudem Jesse Williams (USA) und Samson Oni (Großbritannien). Derweil wird nach drei Untersuchungen (Prof. Dr. Heinz Lohrer/Frankfurt am Main, Dr. Carsten Radas/St. Josef-Stift Sendenhorst, Prof. Dr. Michael Strobel/München) vermutet, dass die Knieverletzung der WM-Dritten Ariane Friedrich ihre Ursache in einer leichten Knorpelquetschung hat, die eine Fehlbelastung und eine Verspannung der Muskulatur im Bereich der Patellasehne nach sich zog. Empfohlen wurde eine konservative Therapie, eine Arthroskopie ist nicht nötig.


Zum aktuellen Porträt des 2,30-Meter-Hochspringers Martin Günther in der „Frankfurter Rundschau“

 


12.03.2010