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Chiclana steht Kopf - Hessische Mehrkämpfer machten an Costa de la Luz Station


Trainingsgruppe



In bewährter Tradition trafen sich die hessischen Mehrkämpfer nun schon bereits zum fünften Mal im andalusischen Chiclana zur Vorbereitung auf die anstehende Wettkampfsaison. Freudig begrüßt von Sonne, Sand, Wellen und dem Hotelpersonal standen zwei ereignisreiche Trainingswochen bevor.

Die sechs Mehrkämpfer und Mehrkämpferinnen wurden verstärkt durch den achten der diesjährigen Hallenweltmeisterschaft im Hochsprung, Martin Günther.

Während für Carolin Schäfer, Sara Gambetta und Julia Gerter die Vorbereitung auf die anstehenden Wettkampfhöhepunkte klare Priorität besaßen, stand für die drei weiteren Athleten Steffen Klink, Lisa Magel und Philip Herr die konsequente Arbeit an der endgültigen Beseitigung vorübergehender gesundheitlicher Probleme im Vordergrund. Dank des Reizklimas und den fürsorglichen Händen von Bernd Bally und seiner Tochter Christine Bally, beide Physiotherapeuten aus dem hessischen Bebra, die sich zur Zeit vor Ort im Urlaub befanden, konnten erhebliche Fortschritte in der Genesung erzielt werden. Steffen Klink, seit längerem durch ein Patellaspitzensyndrom im Sprint- und Sprungtraining eingeschränkt, erlebte nach drei Tagen erstaunliche Verbesserungen die in der völligen Schmerzfreiheit mündeten. Einem Angriff beim anstehenden ersten Wettkampfhöhepunkt in Bernhausen steht somit nichts mehr im Wege.

Nach dem großartigen Abschneiden bei der Weltmeisterschaft und der vorhergehenden deutlichen Entwicklung von Martin Günther, wurde ihm unweigerlich die Führungsrolle zugeschrieben, die bei einigen Athleten u.a.prompt zur radikalen Umstellung ihrer Ernährungsgewohnheiten führte.

Wie sooft auf neuen Wegen wandelnd, wurde das von Jörg Graf und Philipp Schlesinger durchgeführte Training mit einfachen Mitteln vor Ort auf der Hotelanlage, am Strand und dem naheliegenden Wald durchgeführt. Mit nur vier Einheiten im Stadion von Chiclana, wurde ein ungewöhnlicher Weg beschritten, der sich in den letzten Jahren als höchst erfolgsversprechend gezeigt hat.

Nun wäre es schön, wenn sich in den kommenden Wochen nach der harten Arbeit der erhoffte Erfolg einstellt. Drückt uns die Daumen.

Philipp Schlesinger

 


08.04.2010