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Leistungsdiagnostik im HLV-Wurfkader

Zweimal im Jahr werden alle Wurfkader des Hessischen Leichtathletik-Verbands zusammen getrommelt – und auf wichtige Zubringerleistungen abgetestet. Dazu wurden kürzlich sämtliche Kader in die Leichtathletikhalle nach Frankfurt/Kalbach eingeladen. Teilweise waren auch die Heimtrainer dabei, um bei der Durchführung der Tests mitzuhelfen. Rund 30 Athleten kamen so aus den Kadern Hammer, Speer sowie Kugel/Diskus Nord und Süd zusammen. „So hat man einmal die Vergleichbarkeit zwischen den Athleten“, erklärt der Landestrainer Wurf Jörg Schulte, „aber vor allem sehen die Athleten, wie sie sich selbst im vergangenen halben Jahr entwickelt haben“. Dazu werden mit den hessischen Werfern dieselben Tests durchgeführt, die auch im Bundeskader stattfinden. Kugelschocken vor- und rückwärts, Hochstart über 10 Meter und 30 Meter fliegend oder Drop Jumps sind nur drei der diversen Tests, die gemacht wurden.

Jörg Schulte erklärt, warum so viel Wert auf Schnell- und Sprungkraft gelegt wird: „Wichtig ist es, ein gewisses Gewicht bzw. den eigenen Körper so schnell es geht zu beschleunigen. Dafür brauche ich zwar eine gewisse Maximalkraft, muss aber nicht 200kg stemmen können. Die Schnellkraft ist beim Wurf sehr entscheidend, deshalb testen wir diese Leistungen besonders ab“.

Am kommenden Freitag (7. Mai) findet in Wiesbaden im Stadion an der Berliner Straße übrigens das nächste Blockgespräch Wurf statt. Alle Trainer sind hierzu herzlich eingeladen (für nähere Infos siehe Einladung auf dieser Seite).

Julia Nestle

 


02.05.2010