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Betty Heidler auf Medaillenkurs / ab 18.30 Uhr Show-Time für Sabine Rumpf

Bei den hessischen EM-Fahrern lagen Licht und Schatten heute Vormittag dicht beisammen. Während sich Vizeweltmeisterin Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt) wie erhofft gleich mit ihrem ersten Hammerwurf in der Qualifikation auf 71,85 Meter direkt für das Finale qualifizierte, musste Teamkollegin Kathrin Klaas den Hammer völlig überraschend schon wieder in den Koffer packen.

65,82 Meter waren für die Fünfte der Europäischen Jahresbestenliste zu wenig, um es in die Runde der besten Zwölf zu schaffen. Als 15. war natürlich vor allem Kathrin Klaas selbst mehr als enttäuscht über ihre Leistung - schließlich hatte sie sich nach ihren guten Saisonleistungen (SB: 74,53 m) eine Medaille erhofft. "Ich weiß nicht, ich war einfach zu vorsichtig", sagte eine sichtlich enttäuschte Kathrin Klaas direkt nach dem frühen Aus, das sie und ihren Trainer Michael Deyhle wie einen Schlag traf. "Das ist sicherlich eine riesen Enttäuschung", urteilte Deyhle. "Das Einwerfen war noch gut und man denkt, es müsste eigentlich funktionieren. Doch dann will man einfach zu perfekt werfen", analysierte Kathrin.

Betty Heidler muss den Weg ins Finale am Freitag Abend nun also alleine antreten. Mit ihrer Weite aus der Qualifikation - die zweitbeste des Teilnehmerfeldes - war die 26-Jährige zwar zufrieden, mit der Ausführung des Wurfes jedoch nicht. "Wie ich es gemacht habe, hat mir nicht ganz so gut gefallen", sagte Betty Heidler, "das war heute letztendlich aber egal". Was zählt, ist das Finale am Freitag, und dort hat die Frankfurterin beste Chancen auf eine Medaille - und wenn alles passt auch auf den Titel.

Bereits heute Abend zählt es für eine andere Hessin im Finale: Sabine Rumpf von der LSG Goldener Grund kämpft ab 18.30 Uhr im Diskuswurf-Finale um eine tolle Weite und damit verbunden um eine gute Platzierung. Wir drücken die Daumen für Sabine!

Julia Nestle

 


28.07.2010