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Jana Stefanie Hirschhäuser läuft
bei der Junioren-DM zu Gold


Jana Stefanie Hirschhäuser
(Foto: Iris Hensel)

Nach 14 Medaillen (darunter vier Mal Gold) bei den deutschen Jugendmeisterschaften gab es für den HLV bei den Meisterschaften der Junioren in Regensburg lediglich einen Titel zu feiern. Und dieser Titel hatte in der Tat etwas von einem „Überraschungs-Coup“: Jana Stefanie Hirschhäuser schnappte der großen Favoritin Jana Sussmann (LG Nordheide) die Meisterschaft über 3000 Meter Hindernis auf den letzten Metern noch weg - es war der bislang größte Erfolg für die Athletin des ASC Breidenbach. Nur vier Hundertstelsekunden lag sie am Ende vor Sussmann und erzielte mit 10:22,69 Minuten auch gleich eine neue Bestleistung. Eine Topzeit – aber dennoch nicht ganz vorne – landete in Regensburg Clemens Höfer von der LG Eintracht Frankfurt. In starken 46,64 Sekunden wurde er deutscher Vizemeister bei den Junioren, direkt hinter EM-Teilnehmer Thomas Schneider (SC Potsdam/46,50).


Zwei weitere Silbermedaillen gab es für Hürdensprinterin Antonia Werner vom TV Flieden, die sich in 13,31 Sekunden Dauerrivalin Cindy Roleder (LAZ Leipzig/13,12) geschlagen geben musste, sowie für Mareike Nannen. Die Hammerwerferin der LG Eintracht Frankfurt landete mit ihrem Wurf auf 59,69 Meter auf Rang zwei, einen Platz vor ihrer Teamkollegin Gabi Wolfarth, die sich mit 57,26 Meter Bronze sicherte.


Ebenfalls Bronze erkämpfte sich die 20-jährige Anna Hahner (PSV Grün-Weiß Kassel) über 5000 Meter. In 16:44,99 Minuten wurde Anna Dritte vor ihrer Schwester Lisa, die in 16:51,07 Minuten auf Rang vier kam. Die Ränge eins und zwei sicherten sich Maren Kock (LG Emstal Dörpen/16:26,57) und Agata Strausa (SC Potsdam/16:27,23). In der siebenköpfigen Gruppe hatte Kock zunächst die Führungsarbeit übernommen, etwa zur Rennhälfte zog Anna Hahner an. „Ich wollte die Gruppe müde laufen und mich nicht auf einen Endspurt einlassen“, sagte die Studentin später. Eine Rechnung, die nicht ganz aufging. Gemeinsam mit Kock und Strausa lief sie in die Schlussrunde, musste die beiden Kontrahentinnen dann aber ziehen lassen. „Ich hatte die letzten 250 Meter keine Kraft mehr. Ich habe alles versucht, aber Maren und Agata sind einfach grundschneller, so dass ich sie nicht abschütteln konnte.“ Anna Hahner lief die zweitschnellste 5000-Meter-Zeit ihrer Karriere, ihre Zwillingsschwester Lisa persönliche Bestzeit.


Julia Nestle/mikü

 


16.08.2010