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Hessenmeisterschaften in Kalbach
mit zahlreichen HLV-Topathleten


Siebenkämpferin Sara Gambetta plant einen HM-Dreifachstart (Foto: Iris Hensel)

Bühne frei - es geht wieder los. Mit den Hessischen Hallenmeisterschaften der Aktiven und der B-Jugend stehen am nächsten Wochenende (15./16. Januar) die ersten Landestitelkämpfe im Jahr 2011 an. Gemeldet für die Meisterschaften im Sportzentrum Frankfurt-Kalbach wurden 524 Athletinnen und Athleten aus 102 Vereinen. Die Wettkämpfe beginnen am Samstag um 11 Uhr und am Sonntag um 10.45 Uhr. Auf der Homepage www.hlv.de steht der erste Ergebnislistenblock am Samstag ab zirka 13 Uhr in der Rubrik „Ticker“ zur Einsicht bereit, anschließend wird stündlich aktualisiert. Auch am Sonntag wird dieser Service zeitnah bereitgestellt. Am Start in Kalbach sind auch zahlreiche HLV-Topathleten, so der deutsche Hochsprung-Hallenmeister Martin Günther (LG Eintracht Frankfurt), die 6,70-Meter-Weitspringerin Beatrice Marschek (LAZ Gießen), 10,32-Sprinter Felix Göltl (TuS Kriftel), die Stabhochspringerin Julia Hütter sowie die Neu-Frankfurterin Julia Wanner (Hochsprung).

Andere wie Sprinter Till Helmke (LG Ovag Friedberg-Fauerbach) und Viertelmeiler Niklas Zender (LG Eintracht Frankfurt) lassen die Hallensaison ganz bewusst aus; wieder andere sind verletzt: So Nils Müller seit kurz vor Weihnachten. Der 23-jährige aus der Trainingsgruppe von Volker Beck wird seinen Saisoneinstieg bis zu den Süddeutschen verschieben. Ohne Helmke und Müller dürfte das 60-Meter-Finale am Samstag (14.10 Uhr) zu einem Solo für Göltl werden, der am vergangenen Sonntag beim Hallen-Sportfest an gleicher Stätte mit 6,83 Sekunden überzeugte. Bei den Frauen führt der Weg zum Sieg über 60 Meter nur über Beatrice Marschek. Wobei die WM-Teilnehmerin im Weitsprung am Samstag ein strammes Programm vor sich hat. Mit Vorlauf (11.40 Uhr), Zwischenlauf (13 Uhr) und dem Finale (14.15 Uhr) - um 15.15 Uhr beginnt dann der Weitsprung. Vor Wochenfrist ist die Mittelhessin zweimal 7,58 Sekunden gesprintet, bleibt Beatrice Marschek gesund, führt an ihr im Kurzsprint und Weitsprung kein Weg vorbei.

Auch ohne Ariane Friedrich, die EM- und WM-Dritte hat bekanntlich zwei Tage vor Heiligabend einen Achillessehnenriss erlitten, dürfte der Frauen-Hochsprung um 14.15 Uhr) ein Highlight des Sonntags werden. Julia Wanner (Bestleistung 1,93 Meter) feiert nach ihrem Wechsel von Berlin in die Main-Metropole ihr Debüt im Frankfurter Trikot, mit Bianca Schmid (SC Gelnhausen/1,88) hat sie aber eine starke Konkurrentin. Gleichfalls im neuen Trikot (LG Eintracht Frankfurt statt LAZ Bruchköbel) wird die zweimalige deutsche Hallenmeisterin Julia Hütter am Samstag (11 Uhr) erstmals zum Stab greifen. Der Titel dürfte Formsache sein für die 27-Jährige - auf die Höhe kommt es an. Um sich damit zu positionieren gegen die harte nationale Stabhochsprung-Konkurrenz.

Sara Gambetta, U20-Vizeweltmeisterin im Siebenkampf, hat ebenfalls den Verein gewechselt. Die 17-Jährige startet nicht mehr für die TSG Schlitz sondern für die LG Eintracht Frankfurt und wohnt im Sportinternat. Trainer ist nach wie vor ihr Vater Carlos Gambetta. Die Aufsteigerin des Jahres 2010 (Bestleistung 5854 Punkte) hat für die Hessenmeisterschaften einen Dreifachstart geplant. Über 60 Meter Hürden, Kugelstoßen und Weitsprung. Gesa Krause von der LG Eintracht Frankfurt, Vierte der U20-WM über 2000 Meter Hindernis, ist doppelt gemeldet - über 800 und 1500 Meter.

Uwe Martin

 


12.01.2011