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Hessische, Tag 1: Marscheck siegt doppelt


Wieder doppelt erfolgreich: Beatrice Marscheck (Foto: Benjamin Heller)

Same procedure as every year. Diese berühmte Aussage trifft perfekt auf die Gießenerin Beatrice Marscheck zu. Wie jedes Jahr schaffte sie bei den Hessischen Hallenmeisterschaften das Double: Gold über 60 Meter und Gold im Weitsprung. Am ersten Tag der Titelkämpfe in Frankfurt/Kalbach sorgte die 25-Jährige zudem für ein Novum. Mit ihrer Siegzeit von 7,58 Sekunden stellte sie ihre persönliche Hallenbestleistung zum dritten Mal ein – innerhalb einer Woche. Auch im Weitsprung führte am ersten Wettkampftag kein Tag an der WM-Teilnehmerin von 2009 vorbei. Mit sehr guten 6,38 Meter verpasste Beatrice Marscheck nur knapp ihre eine Woche zuvor aufgestellte Bestleistung – und den Hessischen Hallenrekord (6,41 m). Ksenia Achkinadze (LG Eintracht Frankfurt) sorgte mit ihren 6,23 Meter als Zweitplatzierte dafür, dass der Weitsprungwettbewerb der Frauen in diesem Jahr wirklich hochklassig war.

Ganz anders als erhofft liefen die Titelkämpfe dagegen für Julia Hütter. Im Trikot der LG Eintracht Frankfurt kam die Stabhochspringerin im ersten Wettkampf für ihren neuen Verein nicht über ihre hohe Einstiegshöhe von 4,20 Meter. Der sichere hessische Meistertitel war damit weg.

Ein Top-Resultat erzielte Gesa Felicitas Krause von der LG Eintracht Frankfurt über 3000 Meter bei den Frauen. Die A-Jugendliche, die im vergangenen Jahr Vierte der U20-WM über 3000 Meter Hindernis geworden war und den Deutschen Jugendrekord knacken konnte, sicherte sich den Titel in starken 9:33,73 Minuten.

Der schnellste hessische Sprinter ist in dieser Hallensaison Felix Göltl (TuS Kriftel). In 6,97 Sekunden gewann der schnelle Mann aus Kriftel die 60 Meter mit einer Hundertstel Vorsprung vor Benjamin Brömme (LG Eintracht Frankfurt). Ein Krampf verhinderte eine schnellere Zeit bei Göltl, er musste die letzten Meter „austrudeln“.

Am zweiten Wettkampftag versprechen vor allem die Hochsprungwettbewerbe der Männer und Frauen mit den Frankfurtern Martin Günther und Julia Wanner gute Ergebnisse.
(jn)

 


16.01.2011