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Lehrgang der D2-Kaderathleten


Der D2-Kader des HLV beim Lehrgang in Kalbach (Foto: Scheunemann)

Zum dritten Mal fand für alle D2-Kaderathleten des HLV ein zentraler Tageslehrgang in Frankfurt/Kalbach statt. 24 hessische Nachwuchstalente kamen mit ihren Trainern, und teilweise auch mit den Eltern, in die Leichtathletik-Halle.

„Ziel dieser Maßnahme ist es, die Athleten für den Leistungssport sensibel zu machen. Das heißt, wir wollen aufklären, was es bedeutet, sich langfristig im Leistungssport zu engagieren, zum Beispiel welche Möglichkeiten bestehen, das notwendige hohe sportliche Investment optimal mit schulischer bzw. beruflicher Ausbildung zu koppeln. Die Athleten müssen sich fragen, ob sie da wirklich hin wollen“, erläuterte der Leitende Landestrainer des HLV, Manfred Kehm, das große Ziel der Veranstaltung. Dafür hatten die beiden D2-Koordinatoren Philipp Schlesinger (Technik; Gießen) und Georg Schmidt (Sprint/Lauf/Hürden; Wiesbaden) Vorträge vorbereitet, die bei Athleten wie Trainern sehr gut ankamen.

Schmidt referierte über das Thema „Koordination von Sport und Alltag“. In einer interaktiven Gesprächsrunde zwischen den D2-Kaderathleten, ihren Eltern, Trainern und dem Referenten wurden „Reserven“ hinsichtlich der sportlichen Leistung im alltäglichen Leben erarbeitet bzw. aufgezeigt. Die Abstimmung von schulischen Verpflichtungen, Urlauben, Freizeitverhalten, Ernährungsverhalten und dem Sport selbst waren Gegenstand der Diskussion. Die angesprochenen Reserven – und da waren sich alle einig – sollten von Seiten der Athleten erschlossen werden, um die sportliche Leistung voranzutreiben.

Philipp Schlesinger referierte über das große Thema „Krafttraining“. Neben verschiedenen Hebetechniken und den Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Methoden des Krafttrainings gab Schlesinger auch Tipps, was man in der direkten Umsetzung unbedingt beachten sollte. Das wurde im anschließenden Praxisteil von den Athleten (und dem ein oder anderen mutigen Trainer) mit großem Eifer beherzigt.

„Wir haben auch gleich einen Ausblick auf die Freiluftsaison gegeben. Es ist wichtig, dass wir den Athleten, aber insbesondere auch ihren Trainern, jetzt die Hinweise mit auf den Weg geben, damit die Impulse für das Krafttraining durchaus noch für die Sommervorbereitung und die Informationen zum leistungssportlichen Denken und Handeln natürlich für die gesamte, sportliche Karriere Berücksichtigung finden“, erklärte Manfred Kehm.

Die nächste Maßnahme wird dann das Vorbereitungs-Trainingslager des HLV auf die Deutschen Jugendmeisterschaften vom 12. bis 15. Juli 2011 in Jena sein – eine Maßnahme, die bereits in 2010 sehr gut bei Athleten und Trainern ankam.


Georg Schmidt

 


01.03.2011