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Musa Roba-Kinkal holt EM-Bronze in Ostrava


Musa Roba-Kinkal holt EM-Bronze (Foto: IRIS)

Musa Roba-Kinkal hat bei den U23-Europameisterschaften im tschechischen Ostrava für den ersten großen Erfolg aus hessischer Sicht gesorgt. Der Läufer vom SC Gelnhausen sicherte sich über 10.000 m die Bronzemedaille in 28:57,91 min, für ihn eine neue Saisonbestzeit. Der Titel ging mit 28:41,66 min an den Norweger Sondre Nordstad Moenund. Zweiter wurde Ahmed El Mazoury aus Italien mit 28:46,97 min. "Ich wollte diese Medaille gewinnen. Darum habe ich auch zwischendurch fürs Tempo gesorgt. Sonst hätte ich im Spurt leer ausgehen können", erklärte Musa Roba-Kinkal seine erfolgreiche Taktik. "Zwischenzeitlich dachte ich, dass sogar noch mehr drin sein könnte. Aber der Norweger und der Italiener waren sehr stark. Da habe ich Bronze abgesichert. In der Zukunft will auf den Bahn-Strecken noch schneller werden. Marathon ist in diesem Jahr für mich kein Thema." Die Siegerehrung am Ende des ersten Wettkampftages genoss der strahlende Mann aus Gelnhausen dann sichtlich. Vor zwei Jahren war er noch als einziger HLV-Athlet bei U23-EM am Start. Damals lief er über 5000 m auf Rang elf.
Schon am Samstag Abend wird es für ihn dann wieder ernst: Musa ist auch über die 5000 m gemeldet.

Zehnkämpfer Jan Felix Knobel liegt nach dem ersten Wettkampftag mit 4.114 Punkten auf Rang sechs. Der Athlet der LG Eintracht Frankfurt begann die EM stark mit einer neuen Bestleistung über 100 m (11,07 sec.). Im Anschluss stellte er seine alte Weitsprungbestmarke von 7,23 m ein, das Kugelstoßen beendete er mit 15,43 m. Enttäuschung gab es hingegen beim Hochsprung. Knobel, dessen Bestleistung bei 2 m liegt, kam "nur" auf 1,92 m. "Ich bin zufrieden. Das war ein solider Wettkampf. Ich liege nur drei Punkte hinter meinem Götzis-Wert. Und den will ich hier bestätigen" - so lautet das Fazit von Jan Felix Knobel nach dem ersten Tag.

Christiane Klopsch (LG OVAG Friedberg-Fauerbach) feierte ebenfalls einen erfolgreichen Einstieg in die U23-EM. Als Zweite ihres Vorlaufs zog sie locker ins Finale über 400 m Hürden ein. Mangels Teilnehmerinnen entfällt der Zwischenlauf am Freitag. Nur die Acht schnellsten kamen ins Finale. Dafür reichte der Deutschen Juniorenmeisterin 58,72 Sekunden.
(jn)

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14.07.2011