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U23-EM: Hürde stoppt Jan Felix Knobel


Jan Felix Knobel vergibt Medaille (Foto: IRIS)

Ein Missgeschick im Hürdenwald hat Jan Felix Knobel die sicher geglaubte Medaille bei der U23-EM in Ostrava (Tschechische Republik) gekostet. „So ist Zehnkampf. Da kann immer etwas passieren“, sagte der Frankfurter, der am Freitagabend aber den Blick auch schon wieder voraus richtete.

Nach seinem Sturz am frühen Morgen setzte Jan Felix Knobel seinen Mehrkampf noch fort und konnte etwas Frustabbau betreiben.

„Mit den Bestleistungen im Diskuswurf und Stabhochsprung habe ich dann bewiesen, wie gut ich in Form bin. Auch meine Schnelligkeit hat sich verbessert. Das hat man bei den 100 Metern gesehen. Vielleicht war ich deshalb auch zu dicht an der ersten Hürde“, suchte er nach einer Erklärung.
Dass er eine große Chance vertan hat, war dem 22-Jährigen natürlich vollauf bewusst: „Es tut mir besonders für die Mannschaft leid, da ich eine sichere Medaille verschenkt habe, vielleicht sogar Gold.“

Mit seinen Ende Mai in Götzis (Österreich) erzielten 8.288 Punkten darf er nun auf eine neue Bewährungschance hoffen. Die Aussichten auf eine Nominierung für die WM in Daegu (Südkorea; 27. August bis 4. September) sind gut. „Nun hoffe ich natürlich, dass es mit Daegu klappt und ich bei der WM einen starken Mehrkampf abliefern kann", mangelt es beim Blondschopf nicht an Motivation.

Quelle: leichtathletik.de/Martin Neumann/Christian Fuchs

 


15.07.2011