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Die DM-Bilanz von Kassel fällt positiv aus


Leichtathletik-DM in Kassel (© Stadt Kassel, Foto: Harry Soremski)

Zehn Wochen nach den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften im Kasseler Auestadion haben alle Beteiligten ihre Bilanz gezogen. Die örtliche Politik mit Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Sportdezernent Jürgen Kaiser an der Spitze, aber auch der Deutsche Leichtathletik- sowie der Hessische Leichtathletik-Verband (HLV). „Diese DM wird in Erinnerung bleiben“, sagt HLV-Präsidentin Anja Wolf-Blanke und meint damit natürlich nicht das unterirdisch schlechte Wetter am Wochenende 23./24. Juli. Dass das Auestadion aufgrund der beinahe arktischen Kälte und des zwischenzeitlichen Regens nicht ausverkauft, sondern mit insgesamt rund 30.000 Zuschauern nur hervorragend besucht war, ist dabei ein Teil ihrer Bestandsaufnahme. „Wir hatten in Kassel den besten DM-Kartenvorverkauf seit dem Jahr 2000. Es waren nur noch Stehplätze zu haben“, sagt die HLV-Präsidentin. Warum die nicht verkauft wurden - siehe Wetterlage. 14 Jahre nach der zuvor letzten DM in Hessen (Frankfurt, 1997) dankt Anja Wolf-Blanke nochmals allen Beteiligten.

„Ohne den unermüdlichen Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer wäre diese erfolgreiche DM im Auestadion, das in vielerlei Hinsicht über optimale Voraussetzungen verfügt, nicht möglich gewesen.“ Zufrieden sind auch der DLV und die Deutsche Leichtathletik Promotion und Projekt GmbH (DLP). „Insbesondere die Infrastruktur des Stadions, die guten Leistungen der Athleten, der Vorverkaufsrekord im Ticketing, die besten TV-Quoten seit 2004 mit bis zu 15 Prozent Marktanteil sorgen für ein positives DM-Fazit“, heißt es in einer DLV-Pressemitteilung. Nicht zuletzt ist ein finanzieller Überschuss zugunsten des nationalen Dachverbandes erwirtschaftet worden. Der hessische Landesverband schloss die DM in Kassel mit einer schwarzen Null ab.

„Wir haben von Athleten, Funktionären, Journalisten und Zuschauern ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten“, sagt der Kasseler Sportdezernent Kaiser. „Das macht uns stolz und zeigt, dass wir gut gearbeitet haben.“ Und OB Hilgen ergänzt: „Kassel hat sich hervorragend präsentiert.“ Nachdrücklich danken das Stadtoberhaupt und Kaiser dem DLV und dem HLV für das große Vertrauen, das man in Kassel als Austragungsort gesetzt habe. „Die Zusammenarbeit lief ausgezeichnet“, sagt Kaiser. Die 111. Deutschen Titelkämpfe im Norden von Hessen haben begeistert, der seit 2003 mit hohem Finanzaufwand betriebene Umbau des Auestadions zugunsten der Leichtathletik und des Fußballs hat sich gelohnt.

Uwe Martin

 


06.10.2011