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"HLV-Laufteam" mit Gesa Krause und Katharina Heinig beim Staffel-Marathon in Frankfurt am Start


Katharina Heinig (Foto: Iris Hensel)

Mehr als 400 Läuferinnen und Läufer haben im Rahmen des diesjährigen Frankfurt-Marathons am 30. Oktober ihre Meldung für die Hessischen Meisterschaften abgegeben. Meldeschluss war der 9. Oktober, und nur wenige Tage später ist der älteste deutsche Stadtmarathon ausgebucht gewesen. Für die Jubiläumsveranstaltung - erstmals wurde am 17. Mai 1981 durch die Frankfurter Häuserschluchten gelaufen - sind 15.000 Meldungen eingegangen. Eines steht schon vor dem Startschuss um 10 Uhr fest: Hessenmeisterin Silke Optekamp (Grün-Weiß Kassel) wird ihren Titel nicht verteidigen, sie lief bereits Ende September in Berlin zu einer neuen persönlichen Bestzeit (2:37:17). Eine junge Dame, die im Herbst ebenfalls in diesen Leistungsbereich vordringen wollte, musste ihren geplanten Start aus anderen Gründen absagen: Katharina Heinig von der LG Eintracht Frankfurt, derzeit Vierte der deutschen Jahresbestenliste mit 2:42:10 Stunden, hat nach ausgeheiltem Wadenbein-Ermüdungsbruch noch Trainingsrückstand.

Den Frankfurt-Marathon mit Start vor dem Messeturm und Zieleinlauf über den roten Teppich in der Festhalle wollte sich die 22-Jährige aber nicht entgehen lassen. Und so kam ihre Mutter Katrin Dörre-Heinig, in den Jahren 1995 bis 1997 umjubelte Hattrick-Siegerin in Frankfurt, auf die Idee: Warum nicht beim VGF-Staffelmarathon starten? Gedacht, getan. Unter dem Namen „HLV-Laufteam“ teilen sich Clemens Kammer (LG Reinheim-Roßdorf), Gesa Krause (LG Eintracht Frankfurt, Benjamin Stalf (Wiesbadener LV) und Katharina Heinig jetzt die 42,195 Kilometer. Wobei der Begriff „teilen“ nicht ganz korrekt ist, denn es sind unterschiedliche Distanzen zu bewältigen: 12, 7, 9,5 und 13,7 Kilometer. Katharina Heinig kann als Schlussläuferin also schon einmal die Emotionen in der mit 7.000 Zuschauern besetzten Festhalle vorkosten für spätere Volldistanzstarts. „Ich freue mich wirklich total auf diesen Sonntag“, sagt die WM-Neunte Gesa Krause. Die 19-Jährige war in Daegu (Südkorea) das jüngste Mitglied des DLV-Teams und überraschte über 3.000 Meter Hindernis mit einem neuen U20-Europarekord. Gesa Krause hat sogar extra eine USA-Reise verschoben, um den Staffelmarathon laufen zu können.

Wer das „HLV-Laufteam“ beim Run durch Frankfurt sehen möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Beim Start vor dem Messeturm, beim Zieleinlauf in der Festhalle oder entlang der Strecke; mit ein bisschen Glück live im hr fernsehen von 10 bis 14 Uhr oder als Livestream auf www.hr-online.de. Oder die Fans postieren sich an einer der Wechselzonen…

Wo sind die Wechselzonen und wie komme ich hin?

1. Wechselzone (Alte Gasse/Konstablerwache)

- Vom Start (Festhalle/Messe) zur Zeil/Konstablerwache: U4 (10-Minuten-Takt)

- Zurück zum Ziel (Festhalle/Messe): U4 (10-Minuten-Takt)

2. Wechselzone (Goldsteinstraße/Bahnhof Niederrad)

- Vom Start zur 2. Wechselzone: U 4 (10-Minuten-Takt) bis zum Hauptbahnhof, umsteigen in S 7, 8, 9 (15-Minuten-Takt) zum Bahnhof Niederrad

- Von der 2. Wechselzone (Bahnhof Niederrad) zum Ziel: S 7, 8, 9 (15-Minuten Takt) bis zum Hauptbahnhof umsteigen in U 4 (10-Minuten-Takt) bis Festhalle/Messe.

3. Wechselzone (Oeser Straße, Kerbeplatz/Bahnhof Nied)

- Vom Start zur 3. Wechselzone: U 4 (10-Minuten-Takt) bis zum Hauptbahnhof, umsteigen in S 1, 2 (15-Minuten-Takt) zum Bahnhof Nied.

- Von der 3. Wechselzone (Bahnhof Nied) zum Ziel: S 1, 2 (15-Minuten-Takt) bis zum Hauptbahnhof, umsteigen in U 4 (10-Minuten-Takt) bis Festhalle/Messe.

Uwe Martin

 


12.10.2011