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„Der HLV sind wir alle“


Ingeborg Trechsler (Foto: privat)

Auf dem Verbandstag in Frankenberg haben die Delegierten vier neue Mitglieder ins HLV-Präsidium gewählt. Ingeborg Trechsler, Wilfried Blum, Corinna Thibol und Sven Lindemann sind seither noch stärker in der hessischen Leichtathletik engagiert. hlv.de stellt die vier neuen Präsidiumsmitglieder vor.

Ingeborg Trechsler, die neue HLV-Vizepräsidentin Nord, geht mit einer klaren Aufgabenstellung in die vierjährige Amtsperiode bis 2015. „Mein Ziel ist es, die eigenen Erfahrungen ins Präsidium einzubringen und die Region Nord mit all ihren Stärken, aber auch mit ihren Besonderheiten in ihrer Präsenz und Wahrnehmung im HLV zu stärken.“ Die 59-Jährige wurde in Unterthingau (Ostallgäu) geboren, ist verheiratet, hat eine Tochter und wohnt seit 1975 in Vellmar. Dem Klub SSC Vellmar gehört Ingeborg Trechsler seit 1979 an. Im HLV-Kreis Kassel war sie von 1991 an als Sportwartin tätig, das Amt der Vorsitzenden hat die Nordhessin seit 2008 inne. Nicht unerwähnt bleiben soll an dieser Stelle die Leichtathletik-Abteilungsleitung beim SSC Vellmar (seit 1984). „Der HLV sind wir alle“, sagt Ingeborg Trechsler. „Die Region Nord, die Mitte, das Rhein-Main-Gebiet und die Region Süd.“

Einbringen in die Präsidiumsarbeit wird sie natürlich auch ihre jahrzehntelange Erfahrung in der Meisterschaftsorganisation sowie bei der Optimierung der Mit- und Zusammenarbeit von Jung und Alt auf allen Ebenen. „Im Vordergrund steht, die Leichtathletik als schönste Nebensache der Welt optimal zu präsentieren. Ausschließlich hierfür hat man sich, aus meiner Sicht, als Funktionär einzubringen“, sagt Ingeborg Trechsler.

Wilfried Bluhm, Jahrgang 1945, ist als neuer HLV-Vizepräsident für die Region Mitte zuständig. Bluhm ist selbständig und im technischen Außendienst tätig, verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Bereits vor zwei Jahren ist er zum Kreisvorsitzenden Wetzlar und damit zum Nachfolger von Hilmar Schwesig gewählt worden und arbeitet seither erfolgreich mit einem vergrößerten Vorstand. Herangetragen an Bluhm wurde das Amt des HLV-Vizepräsidenten von Hermann Fiedler, dem Träger der HLV-Ehrenplakette. „Kannst Du es machen?“ HLV-Präsidentin Anja Wolf-Blanke hakte noch einmal nach: „Geh doch einmal in dich.“ Und so hat sich der ehemalige Leichtathletik-Abteilungsleiter der TG Leun (Ende der 70er Jahre bis 1985) beim HLV-Verbandstag in Frankenberg vorgestellt und wurde gewählt. „Ich möchte die Kontakte zu den Kreisvereinen pflegen, ich werde Kreistage besuchen, mir die Nöte und Probleme anhören und sie anschließend ins Präsidium tragen“, sagt Bluhm. Der Fachmann für elektronische Zeitnahme, der in diesem Kontext speziell im Stadion Wetzlar sehr viel bewegt hat, versteht sich als Mann der Basis. Blum ist ausgebildeter Kampfrichter und in diesem Bereich seit 30 Jahren aktiv, zudem LSB-Übungsleiter. Zur Leichtathletik zurückgefunden hat er nach einer etwas längeren Pause durch seine Söhne.

Die neue HLV-Schatzmeisterin Corinna Thibol ist in Berlin-Wilmersdorf geboren und aufgewachsen, die verheiratete Mutter zweier Söhne wohnt seit 1997 in Darmstadt. Die ehemals aktive Leichtathletin (Sprint, Hürdensprint, Staffel und Weitsprung) hat „nebenbei“ auf einer Sportschule auch Tennis und Handball gespielt. Corinna Thibol ist zugleich Wettkampfwartin im Kreis Darmstadt-Dieburg und hat bereits Erfahrungen gesammelt im Schatzamt. So war es keine Frage, dass sie sich vom Aufruf, der HLV-Präsidentin Anja Wolf-Blanke angesprochen fühlte. „Die neue Aufgabe ist eine spannende Herausforderung. Und irgendwie auch ein Seiltanz“, sagt die HLV-Schatzmeisterin. Breite und Leistung müssten finanziert werden, die Einnahmen die Ausgaben decken. „Beidem muss man gerecht werden.“ Ihr jüngerer Sohn (12) spielt Hockey beim Rüsselsheimer RRK, der ein Jahr ältere Carl wurde im Sommer mit dem ASC Darmstadt deutscher A-Schülermeister (DSMM) und gehört dem E-Kader an.


Sven Lindemann (Foto: privat)

Schriftführer Sven Lindemann ist das vierte neue HLV-Präsidiumsmitglied. Der 42-jährige Automobilverkäufer wohnt in Steinbach, also im Gießener Umfeld. Seit dem Jahr 2004 ist der frühere Mittelstreckler und Hindernisläufer in Hessen ansässig; Lindemann stammt aus Cuxhaven, wo er für den örtlichen Klub ATSC gestartet ist. Seine wertvollste Platzierung in der deutschen Bestenliste erreichte er als A-Jugendlicher mit Rang 34 über 2.000 Meter Hindernis (6:23 Minuten), war anschließend im Norden Deutschlands als Trainer für Kleinkinder und Jugendliche tätig. Erfahrungen hat Lindemann auch in der Sportjugend Niedersachsen und bei der Deutschen Sportjugend gesammelt, engagiert ist er weiterhin im Bereich Fahrdienste bei zwei großen Leichtathletikmeetings in Kassel und Cuxhaven. „Der Job des Schriftführers beim HLV ist für mich komplettes Neuland und eine große Herausforderung“, sagt er. Zumal Lindemann für den HLV auch im Marketingbereich tätig ist. Und sein Eindruck nach ein paar Wochen ist durchweg positiv. „Da kommt einiges auf mich zu. Das merke ich schon. Doch das Team passt zusammen und es macht Spaß.“ Gefordert ist Lindemann auch als Athletiktrainer der Handballerinnen des TV Mainzlar, die nach dem Rückzug aus der zweiten Bundesliga jetzt in der Landesliga antreten.

Uwe Martin

 


16.12.2011