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Hessische Hallenmeisterschaften - der zweite Tag


Nico Sonnenberg und Gesa Krause (Foto: Heller)

Gesa Felicitas Krause hat für die beste Leistung am zweiten Tag der Hessischen Hallenmeisterschaften gesorgt. Die 19-Jährige WM-Neunte über 3.000 Meter Hindernis hatte am Samstag auf einen Start im Frauenrennen über 3.000 Meter verzichtet und startete am Sonntag außer Konkurrenz bei den Männern. Mit ihrem Vereinskollegen Nico Sonnenberg von der LG Eintracht Frankfurt hatte Krause fünfzehn Runden lang einen Tempomacher an ihrer Seite und lief letztlich mit 9:12,76 Minuten eine nationale Spitzenzeit. Neun Sekunden schneller als die vorjährige deutsche Hallenmeisterin und DLV-Hallenbeste 2011, Maren Kock von der LG Emstal/Dörpen. Den Landestitel sicherte sich Moritz Hillesheim (TV Waldstraße Wiesbaden) in 8:28,71 Minuten. „Ich brauche Wettkämpfe, um zu sehen, wo ich stehe“, sagte Krause. Mittlerweile ist die Trainingsgruppe um Landestrainer Wolfgang Heinig für zwei Wochen im Trainingslager - in Chiclana in Spanien. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Heinig zu der Topzeit seiner schnellen Athletin. Im Vorfeld der hessischen Meisterschaften hatte Krause „ein komisches Gefühl“, nach dem Rennen war sie einfach nur froh: „Ich habe ein positives Bild abgegeben.“
Wie bereits zuvor beim Silvesterlauf in Trier, wo sie nach 5 Kilometern in 16:15 Minuten mehr als 30 Sekunden schneller war als ein Jahr zuvor an gleicher Stelle. Gut in Form präsentierte sich in Hanau auch Christina Kiffe vom ASC Darmstadt, die vorjährige Fünfte der U20-Europameisterschaften im Siebenkampf. Das Mehrkampf-Talent fand schwer in den Hochsprung-Wettkampf, benötigte für 1,72, 1,75 und 1,78 Meter jeweils drei Versuche, überquerte letztlich aber 1,80 Meter im zweiten Versuch. Einen Hessentitel sicherte sich auch ihre Siebenkampf-Konkurrentin Carolin Schäfer von der LG Eintracht Frankfurt. Schäfer gewann die 200 Meter in 24,80 Sekunden. Von nationaler Güte war auch die Siegerzeit von Antonia Werner (TV Flieden) über 60 Meter Hürden. Die Athletin von Trainer Robert Schieferer erreichte im Finale gute 8,44 Sekunden. Im Vorlauf war sie noch zwei Hundertstelsekunden schneller gewesen. Kiffe kam im Finale auf Rang drei (8,77).


Christina Kiffe (Foto: Heller)

Schnellster 200-Meter-Sprinter wurde Philipp Kleemann (SG Johannesberg) in 22,31 Sekunden. Mit persönlicher Bestleistung von 3,66 Meter im Stabhochsprung der U18 sorgte Katharina Wegner (LG Rodgau) für ein weiteres wertvolles Resultat. Einsame Klasse war auch Abdi Uya (LC Mengerskirchen) über 800 Meter der U18 in 1:56,11 Minuten. Männersieger Alexander Boelhauve (LG Eintracht Frankfurt) war nur unwesentlich schneller (1:55,50). Mit 8,64 Sekunden über 60 Meter Hürden unterstrich Maryse Luzolo von der LG Eintracht Frankfurt einmal mehr ihr großes Talent. Wie auch Julian Wielitsch (TGS Niederrodenbach), der U18-Hessenmeister im Kugelstoßen mit 16,04 Meter. Sein Vereinskollege Marc Krause legte mit 15,20 Meter gleichfalls eine gute Weite vor.

(tin.)

 


15.01.2012