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In Kassel trifft der Marathon die Kunst


Von rechts: Winfried Aufenanger, Eberhard Weyel, Ulrich Fischer, Michael Küppers (Foto: Michael Bald)

Wenn am Wochenende des Kassel-Marathons (18. bis 20. Mai) die Läufer und Walker auf die Schlussrunde im Auestadion gehen, werden sie eine bunte Kulisse vorfinden. Die ansonsten tristen Gitter sind dann geziert mit Werken von Schülerinnen und Schülern aus Kassel und der Region. Über 200 Einsendungen hat es für den erstmals ausgeschriebenen Kunstwettbewerb von Schulklassen gegeben, die auch beim Mini-Marathon an den Start gehen. Über 200 Einsendungen, das bedeutet einen guten Anfang für das Projekt, das in den nächsten Jahren fortgesetzt wird. Im Format DIN A3 hatten die jungen Künstler ihre Arbeiten eingesandt, für den Kassel-Marathon werden etwa 70 Kunstwerke mit Unterstützung des Marathonpartners „Die Werbeagenten“ auf Banner im Format 1,70x1,20 Meter aufgezogen. „Das wird eine tolle optische Atmosphäre, Danke an alle, die sich beteiligt haben“, sagt Veranstalter Winfried Aufenanger, der in diesem Jahr auch die hessischen Meisterschaften in den Norden geholt hat.

Jetzt traf sich die Jury zur Auswahl der besten Werke und stand dabei vor einer schweren Wahl. Kunstwettbewerb-Koordinator Eberhard Weyel, selbst Künstler mit eigenem Atelier in Kassel, Kunstpädagoge und Marathonläufer mit einer Bestzeit von 2:13:33 Stunden, E.on Mitte Vertrieb-Geschäftsführer Ulrich Fischer und Mediensprecher Michael Küppers ließen sich viel Zeit bei der Begutachtung der Einsendungen. „Die sind alle so gut, da kann man sich ja fast gar nicht entscheiden“, sagte Fischer, der von der Idee des Kunstwettbewerbs im documenta-Jahr sehr angetan ist. Ein bisschen Popart, ein bisschen dreidimensional, ein bisschen James Rizzi, Collagen oder ganz klassische Szenen mit Wasserfarbe und Wachsmalstiften, dazu jede Menge witzige Einfälle bezogen auf das Thema Marathon lagen vor der Jury. „Die haben sich alle sehr viel Mühe gemacht und da sind einige sehr gute Sachen bei“, lobte Kunstexperte Weyel.

Quelle: Pressemitteilung

 


28.03.2012