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Bestzeiten für Restle-Apel und Heinig


Simret Restle-Apel, Sabrina Mockenhaupt und Maren Kock (Foto: Helmut Schaake)

Gute Zeiten, schlechte Zeiten für die hessischen Langläufer am vergangenen Wochenende. So musste Musa Roba-Kinkal (SC Gelnhausen) seine Teilnahme an den deutschen 10.000-Meter-Meisterschaften in Marburg verletzt absagen, bestens in Form präsentierte sich hingegen Simret Restle-Apel von Grün-Weiß Kassel. Mit 32:41,50 Minuten verbesserte die Wiesbadenerin ihre Bestleistung um mehr als 20 Sekunden und unterbot zudem die Norm für die Europameisterschaften in Helsinki. „Eigentlich habe ich mich gar nicht so gut gefühlt. Aber ich bin zufrieden. Nach diesem Rennen glaube ich, da ist noch einiges drin“, sagte Restle-Apel dem Fachportal leichtathletik.de. Ihren insgesamt 33. Meistertitel holte sich Sabrina Mockenhaupt in Marburg. Die 31-Jährige lag in 32:24,36 Minuten letztlich recht deutlich vor ihrer Konkurrentin aus Hessen. Katharina Heinig, die hessische Marathonhoffnung, war einen Tag später beim Hannover-Marathon am Start. Mit 2:39:03 Stunden lief die 22-jährige neue persönliche Bestzeit (vorher: 2:42:10), blieb aber klar über ihrer avisierten Zielzeit von 2:35 Stunden. Magen-Darm-Probleme verhinderten ein noch stärkeres Comeback nach einjähriger Marathon-Abstinenz.


Katharina Heinig im Ziel des Hannover-Marathons (Bild: Norbert Wilhelmi)

Erfolgreich waren die hessischen Starter in Marburg auch in der U23. So lief Jana Stefanie Hirschhäuser (ASC Breidenbach) in ihrem letzten Juniorenjahr nach 36:12,82 Minuten auf den zweiten Platz hinter der deutschen 1.500-Meter-Hallenmeisterin Maren Kock (Regensburg/33:29,14). Die Vizemeisterschaft sicherte sich die Architekturstudentin Hirschhäuser mit einem fulminanten Schlussspurt vor Nina Stöcker (LG Ratio Münster/36:13,04). In der U23-Wertung der Männer erreichte Kilian Schreiner (ASC Breidenbach) nach schnellen 31:17,68 Minuten den sechsten Platz. Schreiner gehört noch der Jugendklasse an - dies macht den sechsten Rang natürlich noch wertvoller.

Die olympische Sommersaison eröffnet haben mittlerweile auch die Frankfurter Hammerwerferinnen Betty Heidler und Kathrin Klaas. Bei den offenen südafrikanischen Meisterschaften in Pretoria schleuderte die Weltrekordhalterin Heidler das Gerät in ihrem besten Versuch auf 76,66 Meter. Die WM-Siebte Klaas kam im drittbesten Wettkampf ihrer Karriere auf 75,13 Meter.

(tin.)

 


07.05.2012