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Sport begrüßt Aktionsplan der Regierung


Rolf Müller (Foto: lsb h)

Der Landessportbund Hessen (lsb h) begrüßt den Aktionsplan der hessischen Landesregierung gegen sexuelle Gewalt. „Es muss alles getan werden, um Kinder und Jugendliche vor sexueller Gewalt zu bewahren. Dies gilt selbstverständlich auch im Sport“, sagte lsb h-Präsident Rolf Müller in Frankfurt. Gleichwohl die Anzahl bekannter Fälle sexueller Übergriffe auf Kinder und Jugendliche im Sport überaus gering sei, „ist jeder Fall einer zuviel“, so Müller. Der Landessportbund und die Sportjugend Hessen hätten deshalb schon vor längerer Zeit ein Präventionskonzept verabschiedet, das Sportvereine nicht nur zur Thematik informiere, sondern auch persönliche Beratung und Seminare zur Aus- und Fortbildung vorsehe. Gleichzeitig habe man eine Selbstverpflichtung für all diejenigen formuliert, die im Rahmen von Sportausübung und Sportveranstaltungen mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Müller: „Viele Vereine lassen sich diese Selbstverpflichtung von den Übungsleiterinnen und Übungsleitern unterschreiben. Wir wissen zwar, dass damit kein 100prozentiger Schutz gewährleistet werden kann. Aber gemeinsam mit einer ,Kultur des Hinsehens´ lassen sich mögliche Übergriffe schon im Vorfeld verhindern.“

Dass der Aktionsplan das erweiterte Führungszeugnis für die vielen im Sport ehrenamtlich tätigen Trainerinnen und Trainer nicht zwingend einfordere, wurde von Müller ebenfalls begrüßt. „Der hessische Innen- und Sportminister Boris Rhein hat während der Vorstellung des Aktionsplans den Verhaltenskodex des hessischen Sports als vorbildlich bezeichnet. Mehr als das, was wir im Sport tun, kann durch das erweiterte Führungszeugnis nicht erreicht werden“, so Müller abschließend.

Quelle: Pressemitteilung lsb h

 


17.05.2012