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Eintracht mit großem Aufgebot zur EM


Moderator Markus Philipp, Abteilungsleiter Wolfram Tröger, Jan Felix Knobel, Gesa Krause, Niklas Zender und Ariane Friedrich (Foto: Mirijam Dunzendorfer)

Die Leichtathletik-Saison ist im vollen Gange, die EM und die Olympischen Spiele stehen als Höhepunkte vor der Tür und die Athleten von Eintracht Frankfurt bestechen durch hervorragende Leistungen. Für die EM in Helsinki sind acht Athleten nominiert, für Olympia in London bereits fünf qualifiziert. Eintracht Frankfurt hatte aus diesem Grund zu einem Pressegespräch in die Media-Lounge des Leistungszentrums am Riederwald geladen. Teilnehmer waren Gesa Krause, Ariane Friedrich, Niklas Zender, Jan Felix Knobel und Abteilungsleiter Wolfram Tröger.



Gesa Krause, die gleich nach ihrem ersten Lauf der Saison über 3.000 Meter Hindernis die Stationen London und Helsinki in ihre Trainingsplanung aufnehmen konnte, zeigte sich sehr zufrieden: „Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, dass es gleich im ersten Wettkampf geklappt hat. Nach der erfolgreichen Saison hatte ich einen regelrechten mentalen Absturz, aber ich habe gekämpft und den Winter durch sehr gut trainiert“, so die 19-Jährige.

Mit Spannung darf verfolgt werden, wie sich die Überfliegerin der vergangenen Saison als 17. der momentanen Weltbestenliste in Helsinki und London schlagen wird. Sie selbst schraubt die Ansprüche hoch: „Ich sehe den Höhepunkten sehr positiv entgegen. Bei der EM will ich noch eine Schippe drauflegen. Bei Olympia will ich mit Bestleistung ins Finale.“

Der Zweite im Bunde, der seine Koffer für London packen darf, ist Zehnkämpfer Jan Felix Knobel. „Ich habe mir meinen Traum erfüllt“, brachte es der Architekturstudent auf den Punkt. „Nach dem mentalen Ausstieg in Götzis war ich froh, dass Ratingen so ausgesprochen gut verlief. Mit dem schlechten Diskus ist sogar noch etwas Luft nach oben“, erläuterte Knobel mit Ausblick auf London. „Mein Ziel bei den Olympischen Spielen ist eine Top-Acht-Platzierung, aber vor allem die 8.300-Punkte-Marke.“ Aufgrund der zu kurzen Zeit zwischen den Mehrkämpfen in Ratingen und Helsinki wird der Architekturstudent bei der EM nicht an den Start gehen.

„Selbstverständlich heißt mein Ziel Olympia 2012“, so die klare Aussage von Hochspringerin Ariane Friedrich. Dafür fehlen ihr noch drei Zentimeter. Auf die Frage, ob sie ins Zweifeln gerät, machte sie deutlich, dass ihr Problem nicht mentaler Natur ist: „Der Anlauf war nicht rund, das habe ich gespürt. Den haben wir gestern umgestellt und es hat sich sehr gut angefühlt. Am Wochenende bin ich zum ersten Mal wieder aus elf Schritten angelaufen“, sagte die Hauptkommissarin.

Auch Niklas Zender kann sich über Helsinki für London empfehlen. „Ich freue mich riesig über den Einsatz bei der EM. Letztes Jahr lief es gar nicht rund, ich machte mir zu viele Gedanken. Jetzt kommt das Selbstbewusstsein wieder, ich werde von Lauf zu Lauf lockerer“, meinte der 21-Jährige. Der Viertplatzierte der Deutschen Meisterschaften über die Stadionrunde möchte in Helsinki unter Beweis stellen, dass er ein wichtiges Mitglied der 4x400 Meter-Staffel ist und auch bei Olympia das deutsche Trikot tragen sollte: „Wir haben in Helsinki eine Medaillenchance. Vor allem möchte ich möglichst gut laufen, so dass der Bundestrainer nicht um mich herum kommt“, meinte der Medizinstudent.

Quelle: Pressemitteilung Eintracht Frankfurt

 


25.06.2012