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Gesa Krause: "Mein Ziel heißt Finale"


Gesa Krause (Foto: Helmut Schaake)

“Sie ist ehrgeizig. Sie ist professionell. Ich brauche ihr keine Tipps zu geben. Sie ist weiter als ich es in ihrem Alter war“, sagt Hochspringerin Ariane Friedrich über die Senkrechtstarterin der vergangenen Saison, Gesa Felicitas Krause. Die 3.000-Meter-Hindernis-Läuferin von der LG Eintracht Frankfurt hat sich in dieser Saison als eine der ersten für die Olympischen Spiele in London qualifiziert. Und dies nach einem beinahe märchenhaften Jahr 2011 für Gesa Krause: eine persönliche Bestleistung folgte der nächsten - U20-Europameisterin, Junioren-Europarekord und Platz neun bei den Weltmeisterschaften in Daegu. „Es war schwer, nach der Euphorie der vergangenen Saison die Motivation wiederzufinden. Das war ein richtiger mentaler Absturz“, sagt die 19-Jährige. „Aber es ist mir gelungen, mich da durch zu kämpfen und gut durch den Winter zu kommen. Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen, dass die Normerfüllung gleich im ersten Wettkampf geklappt hat.“ Dem Saisonhöhepunkt sieht sie „positiv entgegen“.

“Ich darf das genießen, ohne Druck zu laufen und mich nur an meinen Ansprüchen zu messen“, sagt Gesa Krause. Die beiden taktisch sehr guten Rennen bei den Europameisterschaften in Helsinki und die nur knapp verpasste Medaille belegen, dass die Einstellung der gebürtigen Dillenburgerin absolut stimmt. Es ist also angerichtet für den Traum eines jeden Sportlers: Olympische Spiele. Am 4. August sind die Qualifikationsrennen um den Einzug ins Finale. Einen Tag zuvor wird sie 20 Jahre alt. „Meine ersten Olympischen Spiele sind ein Geschenk. Wenn meine Leistungen stimmen, feiere ich danach. Ich bin einfach nur glücklich, bei den Olympischen Spielen laufen zu dürfen. Der Gedanke daran pusht mich unheimlich.“

Nur auf das Dabeisein will sich die angehende „International Business“-Studentin nicht beschränken. „Das Finale zu erreichen ist mein Ziel“, meint sie selbstbewusst. „Mein persönlicher Anspruch ist es, dass ich in London noch einmal eine Schippe drauflege und persönliche Bestleistung laufe. Ich weiß, dass ich es kann. Ich brauche mich nicht zu verstecken. Aber ich muss mit Köpfchen laufen. Mutig, aber nicht übermütig.“

Quelle: Pressemitteilung Eintracht Frankfurt

 


16.07.2012