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Mehrkampf-DM: Happy End für Steffen Klink


Steffen Klink (Foto: Iris Hensel)

Es war nicht das Jahr von Steffen Klink. Im Frühjahr wurde der Zehnkämpfer von einer hartnäckigen Bauchmuskelzerrung gestoppt, im Sommer folgten Muskelprobleme im Oberschenkel, zuletzt schmerzte ein Fuß. Zehnkämpfer sind widerstandsfähig - doch die rasche Verletzungsabfolge ließ frühzeitig keinen geplanten Saisonaufbau mehr zu. Und so musste der 20 Jahre alte Student der Wirtschaftspsychologie die Meetings in Ulm, Ratingen und den Thorpe-Cup in Marburg absagen. Als letzte Chance, in diesem Jahr seinen ersten Zehnkampf im Männerbereich zu absolvieren, blieben nur noch die deutschen Mehrkampf-Meisterschaften in Hannover. Dort war der Athlet im Trikot des TSV Kirberg (Kreis Limburg-Weilburg) mit 7246 Punkten weg entfernt von seiner Bestleistung aus dem vergangenen Jahr (7749). Doch er kam durch und entwickelte laut Trainer Philipp Schlesinger an zwei Tagen eine „psychologische Wettkampfstrategie“. Es war ein versöhnlicher Saisonabschluss für den drittbesten hessischen Zehnkämpfer hinter Europameister Pascal Behrenbruch und Olympiateilnehmer Jan Felix Knobel (beide LG Eintracht Frankfurt).

Dritter Platz in der U23-Wertung hinter Johannes Hock (Bayer Leverkusen/7884 Punkte) und Maximilian Gilde (LG Hannover/7551), Platz acht bei den Männern und wohl so etwas wie ein Comeback. „Der Übergang von der Jugend zu den Männern ist eine Hausnummer, die man von außen nicht sehen kann“, sagt Schlesinger. Klink weiß es zu beurteilen, jetzt besser denn je, im Vorjahr war er noch Sechster der U20-Europameisterschaft geworden.(tin.)

 


27.08.2012