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Hessischer Verdienstorden für Günter Eisinger


Boris Rhein und Günter Eisinger

Sportminister Boris Rhein hat Günter Eisinger, Sprecher der hessischen Leichtathletik-Trainer, die höchste hessische Auszeichnung, den Hessischen Verdienstorden, überreicht. „Sein Name ist nicht nur untrennbar mit Spitzensportlern wie Heike Henkel, Gerd Nagel oder Ariane Friedrich verbunden, sondern steht für ein unermüdliches, breites soziales ehrenamtliches Engagement. Das herausragende Wirken für seine Mitmenschen, das fester Bestandteil seines Lebens ist, ist ein leuchtendes Beispiel für das Ehrenamt“, würdigte der Minister den Geehrten in einer Feierstunde anlässlich der Ordensübergabe in Wiesbaden. Um die Leichtathletik habe sich Eisinger in besonderer Weise in den verschiedensten Funktionen, unter anderem als ehrenamtlicher Trainer und Betreuer einer ganzen Reihe von Leichtathletik-Sportlern in der Weltspitze, verdient gemacht, so der Minister.

Eisinger hat im Jahr 1970 in Frankfurt am Main seine staatliche Prüfung zum Turn- und Sportlehrer absolviert und unterrichtet seither am Burggymnasium in Friedberg. In Verbindung mit seiner beruflichen Tätigkeit fungierte er über einen Zeitraum von zehn Jahren als Schulsportlehrer, war über zwanzig Jahre als Schulbeauftragter der Verkehrserziehung tätig und nimmt seit nunmehr über 35 Jahren die Aufgaben des Sicherheitsbeauftragten wahr. Parallel hierzu übernahm er den Vorsitz im Verein der ehrenamtlichen Burgschüler mit zirka 600 Mitgliedern über einen Zeitraum von zehn Jahren und war zudem als Schulsportkoordinator für den gesamten Wetteraukreis zuständig. Neben diesen umfangreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten übernahm Eisinger seit 1973 die Aufgabe als Trainer bei der Leichtathletik-Gemeinschaft Frankfurt, der heutigen LG Eintracht Frankfurt und seit 1980 die Funktion eines Landestrainers Hochsprung im hessischen Leichtathletik-Verband, die er bis zum heutigen Tag ausübt. Zeitweise war er zudem Bundestrainer im Hochsprung für Frauen.

Eisinger habe unzählige junge Menschen zum Sport geführt und gefördert. „Die Gesamtheit seines Engagements belegt eindrucksvoll, dass Günter Eisinger sich überall mit seiner ganzen Kraft einbringt und für seine Mitmenschen da ist“, stellte Sportminister Boris Rhein anerkennend fest. Herr Eisinger ist seit nunmehr 30 Jahren als Organisator einer ganzen Reihe von Sportfesten aufgetreten. Insbesondere sind hier über 100 internationale Hochsprungmeetings, sechs Deutsche Hallenmeisterschaften des Allgemeinen Deutschen Hochschulverbandes in Frankfurt/Kalbach und zirka 40 Schüler- und Jugendhallensportfeste mit insgesamt 20.000 Teilnehmern ebenfalls in Frankfurt/Kalbach zu nennen. Günter Eisinger erhielt für diese herausragenden Leistungen bereits im Jahr 2011 den Ehrenbrief des Landes Thüringen.

„Günter Eisinger ist ein Vorbild für uns alle. Unsere Gesellschaft rückt so näher zusammen“, sagte Sportminister Rhein abschließend.

Quelle: Pressemitteilung Ministerium des Innern und für Sport

 


24.01.2013