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Christina Kiffe am Schienbein operiert


Christina Kiffe (Foto: Iris Hensel)

Im Frühjahr 2012 war bei Christina Kiffe nach einer Muskelverletzung ein Ermüdungsbruch im rechten Schienbein diagnostiziert worden. Trotz Pause und Rehabilitation sei dieser nicht richtig verheilt, erklärte die Siebenkämpferin vom ASC Darmstadt. Jeweils nach Wiederaufnahme des Trainings sei es im Vorjahr immer wieder zu Entzündungsreaktionen gekommen. Auch „die volle Ladung“ alternativer Behandlungen habe keine Abhilfe geschaffen. So sei eine Operation die letzte Möglichkeit gewesen. Der Eingriff wurde von Prof. Heinz Lohrer vom Sportmedizinischen Institut Frankfurt durchgeführt. Für Kiffe steht damit die Lösung nach einer „nervigen Zeit zwischen Hoffen und Bangen“ an. Die Jura-Studentin bedauert, dass sie wie im Vorjahr auch in der anstehenden Sommersaison kaum Wettkämpfe wird absolvieren können. „Ich wollte etwas reißen in diesem Jahr.“ Doch nach einer Pause von drei bis vier Monaten, die sie auch für Grundlagentraining nutzen könne, wolle sie 2014 wieder angreifen. „Ich bin ja noch jung.“ 2011 war Kiffe deutsche Jugend-Hallenmeisterin im Fünfkampf geworden (4.221 Punkte), im nachfolgenden Sommer gewann sie den Siebenkampf-Jugendtitel und wurde Fünfte der U20-EM. Die Bestleistung der Athletin aus Roßdorf-Gundernhausen liegt bei 5.793 Punkten.



Quelle: Darmstädter Echo

 


28.02.2013