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Fair-Play-Trophäe für Betty Heidler


Betty Heidler (Foto: Iris Hensel)

Hammerwerferin Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt) ist mit der „Fair-Play-Trophäe“ des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) ausgezeichnet worden. Heidler erhielt die Trophäe für ihr faires Verhalten bei den Olympischen Spielen 2012. Dort war sie im Medaillenkampf Opfer einer Computerpanne geworden und hatte erst drei Stunden nach dem Wettkampf die Bronzemedaille zuerkannt bekommen. Der Wettkampf in London war ein Wechselbad der Gefühle: Heidler hatte im fünften Versuch den Hammer auf 77,12 Meter geschleudert, diese Weite wurde aber erst nachträglich korrekt vermessen. Auf dem Ergebnisschirm standen zunächst nur 72,34 Meter. Als der Wettkampf zu Ende ging, sah es noch so aus, als bliebe die 29-Jährige ohne Medaille. Beim langwierigen Protestprozedere blieb Heidler nicht nur ruhig, sondern nahm die Kampfrichter sogar in Schutz. „Die waren alle total nett und taten mir auch ganz doll leid“, sagte die Weltrekordhalterin damals. Am Tag danach bedankte sie sich dafür, „dass es mir die Kampfrichter möglich gemacht haben, dass der Wurf auf der Liste erschienen ist“. Der VDS-Preis wurde auf dem Wahlkongress in Mainz überreicht.

Quelle: leichtathletik.de/Deutsche Presse-Agentur

 


19.03.2013