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Ariane Friedrich steigt mit 1,80 Meter in die Saison ein

Die gesamtdeutsche Wetterlage mit Regen und kalten Temperaturen hat Ariane Friedrich den Saisoneinstieg vermasselt. Die deutsche Hochsprung-Rekordhalterin von der LG Eintracht Frankfurt überquerte beim Pfingstmeeting im saarländischen Rehlingen lediglich die von ihr gewählte Anfangshöhe von 1,80 Meter im zweiten Versuch und scheiterte anschließend an 1,83 Meter. „Sie kann durchaus 1,90 Meter springen. Aber dafür müssen die Bedingungen gut sein“, sagte ihr Trainer und Manager Günter Eisinger nach dem Wettkampf. Angesichts der leistungsmindernden äußeren Umstände habe er kurzzeitig sogar eine Absage in Betracht gezogen. „Aber dann hätte es womöglich geheißen, dass Ariane kneift. Und diesen Vorwurf wollten wir erst gar nicht aufkommen lassen. So hat sie sich gezeigt. Aber bei Temperaturen unter zehn Grad geht einfach nichts.“ Der Hochsprungsieg in Rehlingen ging an die Französin Melanie Melfort (1,86 Meter). Eisinger will nun mit noch mehr Bedacht weitere Wettkampfstarts planen. „Sicher ist: So macht es keinen Sinn.“ Bereits im vergangenen Jahr hatte Ariane Friedrich bei ihren Wettkämpfen im Mai und Juni ähnliche Schwierigkeiten, passable Wetterbedingungen vorzufinden. (tin.)

 


20.05.2013