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Vor den Hessenmeisterschaften in Bad Homburg: Martin Günther und Ksenia Achkinadze top


Martin Günther (Foto: Iris Hensel)

Beim Blick nach vorne auf das Leichtathletik-Wochenende mit den Hessenmeisterschaften der Aktiven und des U18-Nachwuchses im Sportzentrum Nord-West in Bad Homburg (Samstag und Sonntag ab 11 Uhr) dürften viele Regenschirme und wärmende Kleidung gefragt sein. Das Tief „Frederik“ mit Schafskälte und Regen hat Deutschland fest im Griff, Aussichten auf Besserung gibt es kaum. Das klingt nicht gerade verheißungsvoll für die 535 Teilnehmer aus 129 Vereinen. Insofern sind Spitzenleistungen allein aufgrund der Wetterlage wohl nur bedingt zu erwarten. Bessere Wetterbedingungen hatten einige hessische Top-Athleten in den vergangenen Tagen. So setzte sich Hochspringer Martin Günther (LG Eintracht Frankfurt) mit der Einstellung seiner fünf Jahre alten Freiluft-Bestleistung von 2,24 Meter beim Meeting in Eppingen an die Spitze der deutschen Bestliste. Der 26-Jährige scheiterte nur knapp an 2,26 Meter.

Auch seine Klub- und Disziplinkollegin Ariane Friedrich machte einen Sprung nach oben: Beim Meeting in Athen überquerte die 29-Jährige 1,89 Meter. Wie Günther nimmt auch Weitspringerin Ksenia Achkinadze (SC Gelnhausen) Platz eins in der DLV-Bestenliste ein. Beim Meeting in Wesel stand nach sechs Versuchen eine neue persönliche Bestleistung von 6,66 Meter in der Ergebnisliste. Auf der bekanntermaßen weitenfreundlichen Anlage erfüllte auch die deutsche U20-Hallenmeisterin Maryse Luzolo (LG Eintracht Frankfurt) mit 6,30 Meter erstmals das DLV-Limit für die U20-EM in Rieti (18. bis 21. Juli). Die geforderte Norm (6,20) übertraf Julia Gerter (LAZ Gießen) in Wesel mit 6,22 Meter bereits zum zweiten Mal in dieser Saison. Genau diese Weite hatte das Talent aus Mittelhessen bereits bei der Kurpfalz-Gala in Weinheim (25. Mai) erzielt. (tin.)

 


31.05.2013