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U23-EM aktuell: Gesa Krause Europameisterin, Caro Schäfer wird Sechste


Riesen Jubel bei Gesa Krause (Foto: IRIS)

Gesa Krause hat es geschafft! Die Hindernisläuferin der LG Eintracht Frankfurt ist Europameisterin in der U23. In Tampere/Finnland legte die Olympia-Achte von London ein riesen Rennen hin, holte sich in 9:38,91 Minuten die Goldmedaille. So schnell wie die 20-Jährige ist bei U23-Europameisterschaften noch nie eine Athletin gelaufen. „Ich habe all‘ meinen Mut zusammen genommen und bin vom ersten Schritt an vorne weg gerannt“, sagte Gesa Krause hinterher zu leichtathletik.de. Das hatte Trainer Wolfgang Heinig ihr als Marschroute auch genau so mit auf den Weg gegeben. Und er war es auch, der der Frankfurterin das nötige Selbstvertrauen gab: „Wenn er sagt, ‚Gesa, du kannst das‘, dann kann ich das auch.“ Und so sicherte sich Gesa Krause den Europameistertitel – und das sei natürlich „echt etwas Besonderes“.

Carolin Schäfer beendet EM-Siebenkampf als Sechste

5.809 Punkte und Platz sechs. So lautet das Ergebnis für Siebenkämpferin Carolin Schäfer von der LG Eintracht Frankfurt bei der U23-EM. Vor dem abschließenden 800m-Lauf lag die 21-Jährige noch auf dem Bronzerang. Dorthin hatte sie sich vor allem mit ihrem guten Speerwurf auf 44,52 Meter katapultiert. Dazu kamen 5,77 Meter im Weitsprung. Doch über 800 Meter konnte Carolin Schäfer dann nicht mehr angreifen, sie finishte in 2:29,11 Minuten und kann dennoch sehr stolz auf ihre Leistung und EM-Rang sechs sein. Zur „Halbzeit“ nach Tag eins hatte Caro Schäfer auf Rang fünf gelegen. Sie begann den EM-Siebenkampf mit 13,69 Sekunden über 100m Hürden und kam nah ran an ihre Bestzeit. Dann folgten gute 1,75 Meter im Hochsprung (Saisonbestleistung) und 12,42 Meter im Kugelstoßen. Zum Abschluss des ersten Wettkampftages sprintete die 21-Jährige 24,40 Sekunden – neue Saisonbestzeit.

Philipp Kleemann mit Staffel knapp an Bronze vorbei

Knapp an Bronze vorbeigeschrammt ist Viertelmeiler Philipp Kleemann. Als Startläufer führte der Athlet der SG Johannesberg das deutsche Quartett an. Doch am Ende musste Teamkollege Stefan Gorol als Schlussläufer noch zwei Staffeln vorbei ziehen lassen. Deutschland landete um 14 Hundertstel geschlagen auf dem undankbaren vierten Platz.

Nico Sonnenberg Vierter über 5.000m

Ganz viel Pech hatte hingegen Nico Sonnenberg (LG Eintracht Frankfurt). Der Deutsche Juniorenmeister wurde am späten Samstagabend über 5.000 Meter Vierter, schrammte in 14:21,37 Minuten um nicht mal eine Sekunde an der Bronzemedaille vorbei. Toll gekämpft – aber leider nicht belohnt! Nico Sonnenberg sah seinen tollen Auftritt dennoch positiv: „Platz vier klingt zwar erstmal bitter, aber damit hätte ich im Vorfeld niemals gerechnet.“ Der Kampf um die Medaillen war eng und super spannend. Gold ging am Ende in 14:19,39 Minuten an den Norweger Ingebrigtsen.

Sara Gambetta im Kugel-Finale auf Rang acht

Siebenkämpferin Sara Gambetta hatte den Quali-Wettkampf in Ratingen im Juni ja verletzt abbrechen müssen – und musste sich so auch von der erhofften Quali für den EM-Siebenkampf in Tampere verabschieden. Doch dank ihrer tollen Kugelstoßleistung ist die Frankfurterin in Finnland dennoch dabei – bei den Kugelspezialistinnen. Und Sara Gambetta schlug sich großartig, qualifizierte sich für das Finale der besten Zwölf Europas. Hier schaffte es die 20-Jährige in den Endkampf, kam mit 16,21 Meter am Ende bis um 15 Zentimeter an ihre Bestleistung heran und wurde tolle Achte.

(jn)/leichtathletik.de

 


14.07.2013