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Gesa Krause Hessens Sportlerin des Jahres


Gesa Krause (Foto: IRIS)

3000-Meter-Hindernis-Läuferin Gesa Krause (LG Eintracht Frankfurt) und Brustschwimmer Marco Koch sind Hessens Sportler des Jahres 2013. Die Ehrung war Höhepunkt der 12. Olympischen Ballnacht des Landessportbundes Hessen im Kurhaus Wiesbaden. Im Mittelpunkt des feierlichen Abends mit prominenten Gästen aus Sport, Politik, Wirtschaft und gesellschaftlichem Leben standen zudem die Fußballprofis der Frankfurter Eintracht als Mannschaft des Jahres, Gesche Schünemann in der Kategorie Sportler mit Behinderung und Tischtennisspieler Patrick Franziska als Newcomer des Jahres. Zum Trainer des Jahres wählte die Jury Wolfgang Heinig (Erbach/Odenwald), der unter anderen Gesa Krause betreut.



Gewählt worden waren die Preisträger von einer Jury aus Verlagsleitern und Chefredakteuren hessischer Medien. Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.500 Euro - jeweils 1.000 Euro für die Sportler, Mannschaft und Trainer des Jahres, sowie 500 Euro in der Kategorie Newcomer - stellte die Spielbank Wiesbaden zur Verfügung. In ihren Reden hoben die Laudatoren neben den herausragenden Leistungen der hessischen Top-Sportler und -Sportlerinnen auch deren Vorbildfunktion in Sachen Fair Play, Durchhaltevermögen und Teamgeist hervor.


Wolfgang Heinig (Foto: Norbert Wilhelmi)

Die Wahl von Hessens Sportlerin des Jahres fiel knapp aus. Denn Europas Fußballerin des Jahres, Nadine Angerer (von 2009 bis 2013 beim 1. FFC Frankfurt unter Vertrag), war eine harte Konkurrentin. Dennoch hatte die in Ehringshausen geborene Leichtathletin im Finish die Nase vorne. Ihr beherzter Auftritt bei der Leichtathletik-WM in Moskau, wo sie hinter Valentina Schudina (Ukraine/9:33,73 Minuten/7.) und Antje Mölder-Schmidt (LC Cottbus/9:34,06/8.) als drittbeste Europäerin den neunten Platz in 9:37,11 Minuten belegt hatte, hinterließ bei der Jury offensichtlich nachhaltigen Eindruck. Die Athletin, die im vergangenen Jahr bei der Olympischen Ballnacht als hessische Newcomerin des Jahres ausgezeichnet wurde, hat zudem mit ihrem U23-Europameistertitel, den sie im Juli im finnischen Tampere erlief, ein Zeichen gesetzt. Es war zugleich ihr letzter Start in der Nachwuchsklasse.

Der 62-Jährige Wolfgang Heinig aus Erbach im Odenwald ist Leitender Bundestrainer Lauf/Gehen, Bundestrainer Langstrecke/Marathon, hessischer Landestrainer Lauf sowie Coach bei Frankfurter Eintracht. Heinig ist auch für die Betreuung von Homiyu Tesfaye und Nico Sonnenberg verantwortlich. Tesfaye lief in diesem Jahr zu den deutschen Titeln über 10.000 Meter und 1.500 Meter (U23),
bei der WM wurde er überraschend 1.500-Meter-Fünfter. Der gebürtige Äthiopier verbesserte sich 2013 auf 1:46,40 Minuten (800 Meter), 3:34,18 (1.500 Meter), 13:58,73 Minuten (5.000 Meter) und 29:08,44 Minuten (10.000 Meter). Sonnenberg lief bei der U23-EM über 5.000 Meter auf den vierten Platz.

Quelle: Pressemitteilung lsb h

 


29.09.2013