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Christina Kiffe auf Sponsorensuche - aurango.com


Christina Kiffe (Foto: IRIS)

Das so genannte Crowdfunding, auch Schwarmfinanzierung genannt, ist in der hessischen Leichtathletik angekommen. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, hat Siebenkämpferin Christina Kiffe vom ASC Darmstadt (Bestleistung 5.793 Punkte) diese Möglichkeit gewählt, um ihre Karriere erfolgreich fortsetzen zu können. Anders gesagt: Die 21-Jährige studiert Jura in Frankfurt und sucht auf dem freien Markt Sponsoren, die sie im Rahmen einer dualen Sportkarriere finanziell unterstützen. Auf der Internetplattform aurango.com hat sie einen Steckbrief angelegt, und der enthält neben Fotos auch einen Matchplan für das Jahr 2014: 6.000 Punkte. Bislang haben sich 15 Sponsoren gefunden, die Christina Kiffe mit zehn bis maximal 1.000 Euro unterstützen. 1.315 Euro sind bereits zusammengekommen. Als Gegenleistung gibt es eine Autogrammkarte (für zehn Euro), einen gemeinsamen Trainingstag (100 Euro) oder die Nennung als Sponsor plus ein kleines Logo auf der Sportkleidung (500 Euro). Die Aktion endet Anfang Januar, bis dahin muss die Fünfte der U20-EM 2011 die von ihr angestrebten 6.000 Euro erreicht haben. Ansonsten geht die B-Kader-Athletin komplett leer aus und das Geld fließt zurück an ihre Unterstützer. Nach einer Zwangspause von 18 Monaten aufgrund eines Ermüdungsbruchs im Schienbein kämpft die Siebenkämpferin um die Rückkehr in die nationale Elite. Crowdfunding ist für Christina Kiffe der Versuch, unabhängiger von der Sporthilfe-Förderung (derzeit 200 Euro monatlich) zu werden.

 


03.11.2013