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Traumeel-Cup: Sechs von zehn Rennen absolviert


Johanna Schneider und Homiyu Tesfaye (Foto: Schneider)

Nach sechs von zehn Wertungsläufen um den Traumeel-Cup haben die Verantwortlichen des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV) eine positive Zwischenbilanz gezogen. „Die Akzeptanz ist gut, das neue Konzept greift“, sagt Michael Siegel, HLV-Referent Leistungssport. Unter dem Motto „Raus aus dem Stadion und ab auf die Straße“ werden nach vier Jahren mit einem Vergleichskampf auf Kreisebene nun auf anderen Wegen neue Talente gesucht. Der Traumeel-Cup ist eine landesweite Serie mit Cross- und Straßenläufen, die Kinder und Jugendliche von der M/W12 bis zur U18 anspricht. Der Startschuss wurde am 29. September bei den Straßenlauf-Hessenmeisterschaften in Marburg gegeben, wobei die Titelkämpfe keine Pflichtveranstaltung waren - aber doppelte Punkte einbrachten. Weitere Startmöglichkeiten waren bislang der Bad Hersfelder Lollslauf (13. Oktober) der Mainova Mini-Marathon in Frankfurt (27. Oktober), die Crossläufe in Veckerhagen und Mengerskirchen (9. November) sowie der Cross in Wiesbaden (16. November).

Im Biebricher Schlosspark der hessischen Landeshauptstadt waren mit dem WM-Fünften Homiyu Tesfaye und U23-Europameisterin Gesa Krause (beide LG Eintracht Frankfurt) auch zwei Topstars der hessischen Leichtathletik dabei. Gemeinsame Fotos mit dem erfolgreichen Nachwuchs gab es natürlich auch.


Gesa Krause, Lena Ritzel, Sofia Huhn und Gina-Marielle Schürg (Foto: Ritzel)

Etwa mit Gina-Marielle Schürg (TSV Friedberg-Fauerbach), die Ende Oktober zum dritten Mal in Folge beim Mini-Marathon im Rahmen BMW Frankfurt Marathon erfolgreich war und beim Traumeel-Cup die Altersklasse W14 mit 122 Punkten vor Sofia Huhn (LG Eintracht Frankfurt/117) anführt. In der W12 führt deutlich Johanna Schneider (TV Waldstraße/50 Punkte. Schürg war beim Mini-Marathon ebenso Tagesschnellste wie Lukas Abele (SSC Hanau-Rodenbach) in 14:33 Minuten. Abele führt den Traumeel-Cup in der U18 an.

In diesem Jahr verbleiben im Traumeel-Cup noch vier Startmöglichkeiten: am 1. Dezember beim Cross in Pfungstadt, am 21. Dezember in Wetter (Cross) sowie am 29. und 31. Dezember bei den Silvesterläufen in Frankfurt und Kaufungen.

Da derzeit abzusehen ist, dass insbesondere in den jüngeren Jahrgängen nicht - wie vorgegeben - jeweils drei Cross- und Straßenläufe absolviert werden können, hat sich der HLV zu einer Wertungsänderungen entschlossen und bittet hierfür um Verständnis: Bei weniger als jeweils drei Starts (Cross, Straße) erfolgt dennoch eine Wertung für das Gesamtergebnis.

Uwe Martin

 


25.11.2013