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Rolf Müller: Stillstand beim Glücksspieländerungs-Staatsvertrag


Rolf Müller (Foto: lsb h)

Der Präsident des Landessportbundes Hessen, Rolf Müller, hat erneut den Stillstand beim Glücksspieländerungs-Staatsvertrag heftig kritisiert und befürchtet ein Scheitern des Vorhabens. Die Beschränkung auf 20 Konzessionen im Staatsvertrag habe sich als unpraktikabel erwiesen. „Nach anderthalb Jahren ist von den 20 möglichen Konzessionen noch immer keine einzige vergeben, alle 41 eingereichten Bewerbungen müssen durch die Antragsteller nachgebessert werden“, beschreibt Müller den aktuellen und seiner Auffassung nach deprimierenden Sachstand. „Der Versuch, die Erteilung von Konzessionen rein quantitativ zu regeln, löst die Probleme nicht.“ Vielmehr müsse eine qualitative Prüfung die Grundlage für die Zulassung als Glücksspielanbieter sein. Leidtragender dieser Entwicklung sei der organisierte Sport, dem weiterhin wichtige Einnahmen aus der Veranstaltung von Sportwetten entgehen und so die Arbeit erschwert werden würde. Der lsb h-Chef appelliert an die Konferenz der Ministerpräsidenten, auf ihrem kommenden Treffen eine Entscheidung zu treffen, um den Wett- und Glücksspielmarkt auf eine solide Basis zu stellen, von der auch der organisierte Sport angemessen profitiert.

 


06.12.2013