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Erich Schneider: Sprecher der Leichtathletik-Kreise


Erich Schneider mit Heide Ecker-Rosendahl im Olympiastadion von Barcelona (Foto: privat)

Erich Schneider ist neuer Sprecher der Kreise und damit Präsidiumsmitglied des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV). Der 67-Jährige aus dem Kreis Limburg-Weilburg tritt die Nachfolge von Jens Drösel an, ist selbständiger Schreinermeister, verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder sowie vier Enkelkinder. Schneider ist seit zwölf Jahren zweiter Vorsitzender des Kreises Limburg-Weilburg und seit 2004 Mitglied des HLV-Verbandsrates. Sein Heimatverein ist der TuS Frickhofen, in diesem Klub hat er 1985 die Leichtathletik-Abteilung gegründet, die sich am 1. Januar 1989 mit den Abteilungen des TV Wilsenroth und des TuS Langendernbach zur LG Dornburg zusammengeschlossen hat. Die LG Dornburg ist der Heimatverein der Weltklasse-Siebenkämpferin und WM-Vierten Claudia Rath (LG Eintracht Frankfurt). „Meine Arbeit im Präsidium sehe ich natürlich in erster Linie darin, die Belange, Wünsche und Ideen der Kreise aktiv zu vertreten“, sagt Schneider.

„Einmischen“, wie er weiter sagt, möchte sich Schneider in die Präsidiumsarbeit, „wenn es um Themen geht, von denen ich annehme, dass ich mitreden sollte“. Aus gegebenem Anlass seien ihm die baulichen Belange der Sportstätte an der Frankfurter Hahnstraße sehr nahe. „Hier konnte ich schon in den vergangenen Jahren einiges mitgestalten.“ Die Beschlüsse des HLV-Präsidiums wird Schneider den Kreisvorständen näher bringen und mögliche Irritationen klären. „Ich wünsche mir eine große Offenheit von Seiten der Kreisvorstände und sehe mich durchaus als Ansprechpartner für Fragen nach Entscheidungen des Präsidiums, die bei den Kreisen vielleicht zu Unbehagen führen.“ Nur eines, dies macht Schneider gleich zu Beginn mit feiner Ironie deutlich, werde ihm nicht gelingen: „Den Altersdurchschnitt des HLV-Präsidiums nach unten zu drücken.“ (tin.)

 


04.01.2014