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Vier deutsche Hochschultitel für HLV-Athleten


Michael Pohl bester Hochschul-Sprinter (Fotos:Heller)

Die HLV-Mehrkämpfer Claudia Rath und Pascal Behrenbruch haben die Deutschen Hochschulmeisterschaften in Kalbach als Test für die Hallen-WM im polnischen Sopot (7. bis 9. März) genutzt. Die WM-Vierte von Moskau Claudia Rath (startet für die HS RheinMain) steigerte ihre Weitsprung-Hallenbestleistung in dieser Saison auf 6,44 Meter und lief die 800 Meter in 2:16,44 Minuten.

„Ich bin wirklich hochzufrieden mit dem Ergebnis“, freute sich Claudia Rath. „Ich hätte mir direkt im ersten Sprung gar nicht so viel zugetraut und bin echt überrascht, dass das so perfekt geklappt hat.“ Allerdings hätte die 27-Jährige gerne mehr Sprünge gezeigt, „weil ich extrem viel Spaß hatte.“ Es blieb jedoch bei dem einen Satz auf 6,44 Meter. Denn: Die Frankfurterin (2:16,44 min) hatte parallel zum Weitsprung-Wettbewerb noch auf der Rundbahn zu tun und zog als „Hase“ Trainings- und Disziplinkollegin Carolin Schäfer (HfPV Wiesbaden) über 800 Meter zu 2:16,61 Minuten.

Jetzt ist Claudia Rath erst einmal im Trainingslager, im Anschluss dann der Start bei den Deutschen Hallenmeisterschaften, dann kommt Sopot. „Das war hier ein richtig guter Test für die WM.“ Dass sie so gut drauf ist, überrascht die Mehrkämpferin selbst: „Durch meinen Bundeswehr-Lehrgang konnte ich nicht so viel trainieren, wie ich es gerne getan hätte. Von daher bin ich sehr zufrieden, wie es derzeit läuft.“

Nicht zufrieden konnte hingegen die Deutsche Weitsprung-Hallenmeisterin von 2012 und Universiade-Teilnehmerin Ksenia Achkinadze sein. Die Studentin der Polizei-Hochschule in Wiesbaden wurde mit 6,19 Metern Dritte.

Christiane Klopsch siegt über 200 Meter


Pascal Behrenbruch beim Stabhochsprung

Team-EM-Starterin Christiane Klopsch (Uni Frankfurt) sicherte sich den Titel über 200 Meter, in neuer Hallenbestzeit von 24,63 Sekunden. „Die gute Zeit zeigt mir, dass ich fit bin“, analysierte Klopsch. Die 23-Jährige hatte sich bewusst gegen einen Start über 400 Meter entschieden, weil sie am Samstag in Wien bei der „Vienna Indoor Gala“ über die doppelte Hallenrunde starten wollte. Dann endlich mal im Duell mit internationalen Konkurrenten – das hatte zuletzt gefehlt. Ob bei Landes- oder Süddeutschen Meisterschaften: Die 400 Meter Hürden-Spezialistin musste das Rennen stets alleine von der Spitze weg laufen. Nun will sie ihre zwei Jahre alte Bestzeit von 54,14 Sekunden angreifen.
Hessenmeister Michael Pohl sicherte sich nun auch bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften den Titel über 60 Meter. Der Frankfurter Student im Trikot der LG Friedberg-Fauerbach setzte sich in 6,84 Sekunden hauchdünn durch.


Zehnkampf-Europameister Pascal Behrenbruch: „Alles ok“

Auch Pascal Behrenbruch nutzte die Titelkämpfe „zu Hause“ in Frankfurt für einen Formtest vor der Hallen-WM - außerhalb der Wertung. Der Zehnkampf-Europameister ging im Stabhochsprung an den Start und nahm 4,60 Meter „aus völlig kurzem Anlauf“ von 20 Metern - sonst sind es 32 Meter. 4,80 Meter waren dann zu hoch. „Ich habe gestern harte Starts gemacht und komme direkt aus dem Trainingslager“, erzählte der 29-Jährige. Die Höhe ist „also ok“. Nur von seiner Hürdenzeit hätte sich Behrenbruch mehr erwartet als die 8,13 Sekunden, die am Ende herauskamen.

Den vierten Titel für einen hessischen Verein holte Ekaterina Menne (GSV Eintracht Baunatal/Uni Kassel) im Dreisprung mit 12,81 Metern.

Julia Nestle

 


09.02.2014