Sponsoren HLV Logo

Tolle Leistungen der hessischen U16-Athleten


Andreas Bechmann räumt vier Titel ab (Foto: Dirk Wagner)

Etwas im Schatten der bereits international erfolgreich gestarteten U20-Jugendlichen haben auch die U16-Talente bei den Hessischen Hallenmeisterschaften in Kalbach überzeugt. So konnten Miriam Sinning und Andreas Bechmann (beide LG Eintracht Frankfurt) zum Beispiel jeweils vier Meistertitel sammeln. Die schnellste deutsche Hürdensprinterin der W14 des vergangenen Jahres trumpfte über die 60 Meter Hürden auf: hier lief Miriam Sinning 8,77 Sekunden. Parallel gewann sie die 60 Meter flach in 8,12 Sekunden und lag mit der Staffel der LG Eintracht Frankfurt vorne. Titel Nummer vier gab’s für Sinning im Hochsprung, wo sie gemeinsam mit Anabel Peine von der HTG Bad Homburg (beide über 1,63m) Erste wurde.

Spannend ging es über die 800 Meter der W15 zu. Am Ende hatte Lisa Oed vom SSC Hanau-Rodenbach die Nase in 2:24,20 Minuten hauchdünn vor Gina Marielle Schürg (LG Ovag Friedberg-Fauerbach). Schürg setzte sich dafür über 2.000 Meter in starken 6:43,30 Minuten durch. In den technischen Disziplinen ragten Anna Viktoria Haffer (TV Dillenburg) mit 5,32 Metern im Weitsprung und Victoria Moldenhauer heraus. Die Athletin der LG Eintracht Frankfurt ist erst im zweiten Jahr im Wurfbereich unterwegs und haute im Kugelstoßen 12,39 Meter raus.

Bechmann holt vier Mal Gold

Mit 1,87 Meter im Hochsprung der M15 sorgte Andreas Bechmann von der LG Eintracht Frankfurt für Begeisterung. Insgesamt war der Hochsprungwettkampf ein sehr guter. Bei 1,78 Meter waren noch drei Athleten im Wettbewerb. Der deutsche Vizemeister im Block überquerte außerdem 3,50 Meter im Stabhochsprung und im Weitsprung kratzte er mit 5,92 Metern an der 6-Meter-Marke. Mit der Staffel der LG Eintracht Frankfurt holte Andreas Bechmann das vierte Gold. Nico Kühnel (SG Johannesberg) durfte sich über zwei Titel freuen. Er war über 60 Meter in 7,39 Sekunden und über 300 Meter (38,51 sec.) nicht zu schlagen. Lukas Sandmann vom Wiesbadener LV, einer der besten deutschen M14-Hürdensprinter des vergangenen Jahres, sicherte sich Gold auf seiner Paradestrecke in 8,76 Sekunden.

Sandmanns Teamkollegin Sophia Trettin blieb über 60 Meter der W14 als Einzige unter acht Sekunden (7,98 sec.). Eng ging es über 800 Meter zu: Siegerin Pauline Grabinger (2:33,11 min; LG Eintracht Frankfurt), Anna-Lena Rink (FV Wallau) und Johanna Michel (TSV Nauborn) trennten am Ende keine fünf Zehntel. Gleich zwei Mal jubeln durfte Sasha Müller. Das Lauftalent vom SSC Hanau-Rodenbach siegte über 800 Meter (2:13,13 min) und 3.000 Meter (9:52,81 min).

(jn)

 


27.01.2014