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Manfred Michel erhält Hans-Seibert-Gedächtnispreis


Hermann Klaus, Manfred Michel und Martin Rumpf (Foto: NNP)

Im Rahmen des Leichtathletik-Kreistages Limburg-Weilburg ist Manfred Michel der Hans-Seibert-Gedächtnispreis verliehen worden. Die Auszeichnung nahmen der Sportkreisvorsitzende Hermann Klaus und der Leichtathletik-Kreisvorsitzende Martin Rumpf vor. Der Hans-Seibert-Gedächtnispreis wird seit dem Jahr 1968 an verdiente Funktionäre verliehen, Michel nahm die Auszeichnung mit großer Freude entgegen. Erinnert wird mit der Verleihung an den Leichtathleten Hans Seibert aus Staffel, dessen Spezialstrecke die 800 Meter gewesen sind. Er startete bei zahlreichen Länderkämpfen und war Teilnehmer an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin. Seine Bestzeiten: 49,4 Sekunden (400 Meter), 55,0 Sekunden (400 Meter Hürden) und 1:51,8 Minuten (800 Meter). Am 25. August 1941 war er Mitglied der deutschen 4x800-Meter-Staffel, die in Braunschweig mit 7:30,4 Minuten einen neuen Weltrekord aufstellte. In diesem Quartett lief auch 800-Meter-Weltrekordhalter Rudolf Harbig. Seibert begann seine Karriere bei der Spvgg. Staffel, später trug er die Trikots von CT Hessen Preußen 1931, dem Vorgängerverein des KSV Hessen Kassel, sowie 1860 München. Seibert fiel im Zweiten Weltkrieg, er gilt seit dem 1. Februar 1942 als in Stalingrad vermisst. (tin.)

 


14.03.2014