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Hessisches Kampfrichter-Quintett bei der Team-EM


Frank Möhle, Tania Ditthardt, Stefan Wellenhöfer, Tanja Dörr, Jens Christian Drösel (Foto: privat)

Bei der Team-EM in Braunschweig waren nicht nur vier hessische Athletinnen und Athleten (Betty Heidler, Christiane Klopsch, Homiyu Tesfaye, Martin Günther), sondern auch fünf hessische Kampfrichter am Start. Als neu ausgebildete Jungkampfrichterin wurde Tania Ditthardt (Friedberg) in der Mitarbeiterstelle eingesetzt. Deshalb konnte sie nicht so häufig im Stadion sein und die Wettkämpfe live erleben. Ditthardt war leicht enttäuscht, zumal sie als eine der Besten in der DLV-Jungkampfrichterausbildung besonders gefördert werden sollte. Doch ihr erster Einsatz bei einer internationalen Meisterschaft wird ihr sicher im Gedächtnis bleiben. Als bereits erfahrene Mitarbeiterin im Call Room und Nationale Technische Offizielle im DLV wurde Tanja Dörr (Marburg) beim First Call eingesetzt. Bereits in Berlin bei der WM 2009 war Dörr im Call Room vor Ort und baute ihre Erfahrungen in Braunschweig nun aus. Im First Call werden die Teilnehmer vom Aufwärmplatz aufgerufen und in den Call Room begleitet. Von dort geht es in Richtung Stadion.

Der Darmstädter Frank Möhle übernahm den Part des Verantwortlichen für die Gerätekontrolle und die Aufbewahrung der Eigengeräte der Teilnehmer. Er war im Außenbereich des Stadions tätig und wurde nicht nur von den Athletinnen und Athleten, sondern auch von neugierigen Zuschauern bei seiner Arbeit „überwacht“. Nicht zuletzt waren der hessische NTO Stefan Wellenhöfer und Area ITO Jens Christian Drösel (beide Wiesbaden) im Bereich Weit- und Dreisprung eingesetzt. Wellenhöfer war im Untergrund bei der Video-Weitenmessung beschäftigt. Seit einigen Jahren werden die Weiten im Weit- und Dreisprung nur mehr mittels der Video-Weitenmessung ermittelt. Somit benötigt werden keine Kampfrichter in der Grube mehr benötigt. Drösel kam im Dreisprung (Obmann) und im Weitsprung (Schiedsrichter) zum Einsatz. Neben ihm nahmen jeweils die ITOs des Europäischen Leichtathletik-Verbandes (EAA) Platz und schauten über die Schulter. Probleme gab es keine.

Leider konnte man dies von den Wetterbedingungen nur bedingt behaupten. Es war teils stürmisch, leicht regnerisch und kalt und wurde erst gegen Ende, als die deutsche Nationalmannschaft auf dem Weg zum Gesamtsieg war, etwas sonniger und wärmer. Nach 2009 bei der WM in Berlin, wo drei hessische Kampfrichter dabei waren, konnte der HLV bei der Team-EM sein Kontingent aufstocken.

 


24.06.2014