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Schlussbetrachtung U20-WM in Eugene


Lisa Mayer (Foto: IRIS)

Zwei Bronzemedaillen, dreimal Endstation in den Vorläufen und ein abgebrochener Zehnkampf - das ist die Bilanz des hessischen Nachwuchses bei der U20-WM in Eugene. So sicherte sich Maryse Luzolo (LG Eintracht Frankfurt) im Weitsprung Platz drei mit 6,24 Metern - hlv.de berichtete ausführlich -; ihr Vereinskamerad Fabian Christ gab im Zehnkampf auf, nachdem er aufgrund einer Ellbogenverletzung im Speerwerfen keinen gültigen Versuch absolvieren konnte. Was doppelt schmerzhaft war, denn für den Frankfurter wäre eine persönliche Bestleistung, also mehr als 7.574 Punkte, möglich gewesen. Viel besser, im wahrsten Sinne des Wortes, lief es für die weibliche 4x100-Meter-Staffel, in der an Position zwei Lisa Mayer (LG Langgöns-Oberkleen) im Einsatz war. In 44,65 Sekunden sicherte sich das Quartett die Bronzemedaille hinter den USA (43,46) und Jamaika (43,97). Die Besetzung der DLV-Staffel: Lisa-Marie Kwayie (NSF Berlin), Lisa Mayer, Gina Lückenkemper (LAZ Soest), Chantal Butzek (LC Paderborn).

Etwas unerwartet Endstation bereits im Vorlauf war für die männliche 4x400-Meter-Staffel mit Steffen Schattner (ASC Darmstadt) und Constantin Schmidt (TG Obertshausen). In 3:10,75 Minuten blieb der deutsche Nachwuchs allzu deutlich über seiner Qualifikationsleistung bei der Junioren-Gala in Mannheim (3:07,74). Als Vorlauf-Fünfter war die Sportreise in die Vereinigten Staaten auch für 800-Meter-Läufer Marc Reuther (Wiesbadener LV) recht schnell vorbei. Seine Zeit: 1:52,33 Minuten. Ronja Böhrer (SSC Bad Sooden-Allendorf) zeigte über 3.000 Meter Hindernis ein mutiges Rennen, hätte aber im Bereich ihrer Bestzeit (10:19,46) laufen müssen, um in dem hochklassigen Teilnehmerfeld das Finale zu erreichen. So fehlten der Nordhessin letztlich ein paar Sekunden (10:25,43).

tin.

 


28.07.2014