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Süddeutsche U23/U16: Drei Medaillen und zwei Bestzeiten für Sprinterin Lara Matheis


Schnell wie nie: Lara Matheis (Fotos: Benjamin Heller)

Der Hessische Leichtathletik-Verband kehrt mit 51 Medaillen (12 x Gold/20 x Silber/19 x Bronze) von den Süddeutschen Meisterschaften der Altersklassen U23 und U16 inklusive der Langstaffelwettbewerbe in der U18 zurück. Gleich dreimal auf das Podest sprintete Lara Matheis von der TSG Gießen-Wieseck in der U23. 23,86 Sekunden über 200 Meter bedeuteten den Titel, eine neue persönliche Bestleistung (davor 24,14) und derzeit Platz elf in der nationalen Jahresbestenliste. Auch bei ihrer Silbermedaille über 100 Meter war der Schützling von Trainer Elmar Knappik so schnell wie noch nie (11,77/davor 11,82). Bronze gab es zudem mit der Sprintstaffel ihres Vereins (47,81).


Immer besser in Fahrt kommt nach ihrem späten Saisoneinstieg die U20-WM-Bronzemedaillengewinnerin mit der 4x100 Meter-Staffel, Lisa Mayer (LG Langgöns/Oberkleen). In der Saisonbestleistung von 11,70 Sekunden (Vorlauf: 11,86) sprintete sie über 100 Meter zu Gold und empfahl sich für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Wattenscheid (8. bis 10. August). Nur Gina Lückenkemper (LAZ Soest/11,54) ist in dieser Saison über 100 Meter in der U20 bisher schneller unterwegs gewesen als der Schützling von Trainer Rainer Finkernagel. Ebenfalls siegreich in der U23 mit neuen Bestleistungen waren der Stabhochspringer Gordon Porsch (SG Anspach/5,00 Meter/davor 4,90), die Weitspringerin Hanna Gambetta (TSG "Slitisa" Schlitz/6,04/davor 5,97), die Speerwerferin Christina Kiffe (ASC Darmstadt/49,12/davor 48,33) sowie Alina Genz (TSV Eintracht Stadtallendorf), die ihren persönlichen Rekord von 51,35 Metern im Hammerwurf einstellte. Ohne gefordert zu werden sicherte sich Mona Althenn (LG Wetzlar) den Titel im Kugelstoßen (14,35).

Mit Silber kehren folgende U23-Athleten zurück: 200 Meter-Sprinter Leon Rudolph (TSG Wehrheim/21,96 Sekunden), Aaron Schreiner (LG Eintracht Frankfurt) über 110 Meter Hürden (15,31), Stabhochspringerin Laura Weyrowitz (TSV Kirchhain/3,60) und Dreispringerin Chantal Buschung (LSG Goldener Grund Selters/Ts.), die Saisonbestleistung sprang (12,48/Halle: 12,56). Den Bronzerang in der U23 belegten Weitspringer Artur Scherflink (LAV Kassel/7,19), Diskuswerfer Nils Benedikt Kollmar (TSV Hessen Frankenberg/46,89), Stefan Dietl (LG Eintracht Frankfurt) mit dem Hammer (55,53), die Männer-Sprintstaffeln des ASC Darmstadt über 4x100 Meter (43,22) und 4x400 Meter (3:24,40) sowie Speerwerferin Nicole Gölz (TV Reisen/46,68)


Zweimal Gold gab es für hessische Vertreter bei den 15-Jährigen. Über 800 Meter steigerte sich Hessenmeister Oskar Schwarzer (TV Groß-Gerau) um über eine Sekunde auf 2:01,79 Minuten (davor 2:02,87). Unangefochten vorn lag Lisa Oed (SSC Hanau-Rodenbach) über 2.000 Meter und blieb in 6:33,05 Minuten deutlich unter ihrer Hallenbestleistung (6:49,66). Jeweils zwei Silbermedaillen ergatterten Lukas Sandmann vom Wiesbadener LV über 100 Meter (11,25 Sekunden) und mit Bestleistung über 80 Meter Hürden (10,89/davor 10,99) sowie Victoria Moldenhauer (LG Eintracht Frankfurt) mit der Kugel (13,09 Meter) und dem Diskus (35,92). Ebenso zweimal das Siegerpodest betreten durften der Deutsche Meister im Blockwettkampf Sprint, Nico Kühnel (SG Johannesberg) nach 6,36 Meter im Weitsprung (Silber) und 11,40 Sekunden über 100 Meter (Bronze). Sebastian Arnold (TuS Weilmünster) belohnte sich im Kugelstoßen mit einem persönlichen Rekord (15,42 Meter) und Silber sowie Bronze mit dem Diskus (50,26). Zudem liefen Johannes Fleiner (SSC Hanau-Rodenbach) über 3.000 Meter (9:48,46 Minuten) und Gina-Marielle Schürg (TSV Friedberg-Fauerbach) über 2.000 Meter (6:46,50) auf den zweiten Rang. Den hessischen Dreifachtriumph über 2.000 Meter bei den W15-Schülerinnen perfekt machte Laura Petri (SSC Hanau-Rodenbach/6:58,70).

Ebenso mit der Bronzeplakette um den Hals traten Jonas Eufinger (TG Camberg/300 Meter/36,79 Sekunden), 3.000 Meter-Läufer Julius Hild (SSC Hanau-Rodenbach/9:50,11), Hochspringer Julian Lucas Martin (LG Seligenstadt/1,82 Meter), Dreispringer Philipp Wolfinger (TV Bad Schwalbach/12,38) sowie Speerwerferin Stephanie Schlenz (DJK SG Concordia FG-Neuses/40,79) die Heimreise aus dem Ernst-Lehner-Stadion in der Fuggerstadt an.


Bestleistung über 800 Meter: Oskar Schwarzer

Zweimal Gold gab es für den HLV bei den 14-Jährigen. Felix Bornhofen vom TV Alsbach überquerte im Hochsprung 1,82 Meter und blieb nur zwei Zentimeter unter seiner persönlichen Bestleistung. Eine solche stellte er im Weitsprung auf, indem er sich um zehn Zentimeter auf 6,11 Meter steigerte und Zweiter wurde. Schnellste über 100 Meter war Jennifer Zuban (TSV 05 Remfeld/12,39 Sekunden), die im Zwischenlauf sogar noch schneller war (12,34) und ihre Bestleistung nur um zwei Hundertstel verfehlte. Gleich dahinter reihte sich mit Sophia Trettin (Wiesbadener LV/12,43) eine weitere Hessin ein und komplettierte den Doppelsieg. Vier weitere Silbermedaillen verteilten sich auf Marius Abele (SSC Hanau-Rodenbach/3.000 Meter/10:06,68), Lars Becker (LG Rüsselsheim/80 Meter Hürden/11,44 Sekunden), Carolin von Sommerfeld (TV Haiger/80 Meter Hürden/12,26) und Laura Siegel (TuS Weilmünster), die den Diskus 35,18 Meter weit warf. Den dritten Platz belegten 3.000 Meter-Läufer Jonas Rapp (SSC Hanau-Rodenbach/10:14,71), Barbara Rickert (LG Seligenstadt) im Stabhochsprung (2,90 Meter) und Lea Wielitsch (TSV Friedberg-Fauerbach) mit 32,90 Metern mit dem Diskus.

In den Langstaffelwettbewerben gewann der SSC Hanau-Rodenbach drei von sechs möglichen Medaillen. Über 3x1.000 Meter in der männlichen U18 siegte die erste Staffel mit Lenny Löffler, Julien Gottfried und Lukas Abele im Alleingang in 8:09,11 Minuten. Hanaus nominell dritte Staffel holte nach 8:38,00 Minuten Bronze. Über 3x800 Meter in der weiblichen U18 mussten Tamara Hille, Laura Petri und 2.000 Meter-Siegerin Lisa Oed in 7:12,29 Minuten nur knapp der Startgemeinschaft Gomaringen-Schwäbisch Hall den Vortritt lassen (7:11,74).

Zu den Ergebnissen


Tammo Lotz

 


04.08.2014