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Jugend-DM: Sieben hessische Medaillen am 3. Tag – Ronja Böhrer und Constantin Schmidt holen Gold


Constantin Schmidt: Souveräner Sieg (Fotos: Benjamin Heller)

Am dritten Tag der Deutschen Jugendmeisterschaften in Bochum-Wattenscheid hat der Hessische Leichtathletik-Verband sieben Medaillen (2/1/4) und insgesamt 15 Top Acht-Platzierungen (2/1/4/-/3/1/3/1) eingefahren. Auf das oberste Podest kletterten die beiden U20-WM-Teilnehmer Constantin Schmidt (TG Obertshausen/400 Meter) und Ronja Böhrer (SSC Bad Sooden-Allendorf/1.500 Meter). Während Schmidt seine Bestleistung minimal um eine Hundertstelsekunde auf 47,45 Sekunden steigerte und unerwartet deutlich gewann, zeigte sich Böhrer taktisch voll auf der Höhe.


Zu Silber lief Abdi Uya Hundessa (LC Mengerskirchen/1.500 Meter) während Fabian Christ (LG Eintracht Frankfurt/400 Meter), Jaakima Rösler (SG Schlüchtern/400 Meter Hürden), Marc Reuther (Wiesbadener LV/800 Meter) sowie Speerwerferin Nicole Gölz (TV Reisen) Bronze holten. Alle gehören der Altersklasse U20 an.


An den drei Wettkampftagen im Wattenscheider Lohrheidestadion kam der HLV auf insgesamt 20 Medaillen (5/5/10) und 44 Top Acht-Platzierungen (5/5/10/5/6/1/9/3). Davon entfielen auf die U20 zehn Medaillen (3/2/5) und 24 Top Acht-Platzierungen (3/2/5/1/6/1/5/1) und die U18 ebenfalls zehn Medaillen (2/3/5) sowie 20 Ergebnisse auf den Plätzen eins bis acht (2/3/5/4/-/-/4/2).

Der Wind, der Meisterschaftsdruck – alles Dinge, die Constantin Schmidt nur interessieren, insoweit sie sich förderlich auf seine Leistung auswirken. Denn: "Die Bedingungen sind für alle gleich. Mit dem Druck muss jeder selbst klarkommen. Außerdem ist der Druck gut für schnelle Zeiten." Sachlich, geradlinig und humorlos – so ist sie, die ergebnisorientierte Welt des Leistungssports. Und in Wattenscheid haben bei Constantin Schmidt das Ergebnis und die Zeit gestimmt – wieder einmal: 47,45 Sekunden, eine neue persönliche Bestzeit, der zweite deutsche Jugendtitel nach dem in der U18 im Vorjahr und die dritte Medaille bei Deutschen Jugendmeisterschaften in Folge. Bereits vor zwei Jahren in Mönchengladbach hatte der Schützling von Trainer Robert Schieferer U18-Silber geholt. Das nennt man einen "Meisterschaftsläufer". Die Souveränität seines Sieges in Wattenscheid überraschte dann aber schon. "Ich hatte gedacht, es würde knapper werden", sagte Robert Schieferer. Er verwies damit auf Schmidts Vorsprung auf den Zweiten, Laurin Walter (LG Stadtwerke München/47,93), von beinahe einer halben Sekunde. In der Meldeliste hatte die beiden Läufer nur eine Zehntelsekunde getrennt.

Im Vergleich zur Junioren-Gala in Mannheim, als Constantin Schmidt mit dem Ziel U20-WM-Norm (47,15 sekunden) flott angegangen war und das Tempo nicht ganz halten konnte, setzte der Obertshausener im Lohrheidestadion auf die zweite Streckenhälfte. "Und ich wusste, dass ich mich auf die letzten 100 Meter verlassen konnte." Der Sieger glaubt sogar an weitere Steigerungen in dieser Saison. "Ich denke, dass ich noch schneller laufen kann und werde das in den nächsten Wochen versuchen", sagte Constantin Schmidt nach dem Rennen bei leichtathletik.de.


Ronja Böhrer: Sieg der Willenskraft

Auf der Zielgeraden kam noch ein zweiter Hesse stark auf. Fabian Christ, der den Zehnkampf bei der U20-WM verletzungsbedingt aufgeben musste, fing den flott angegangenen Jugendhallenmeister Jakob Krempin (TSG Bergedorf/48,31) noch ab und sicherte sich in 48,27 Sekunden die Bronzemedaille. In Eugene hatte der Frankfurter mit 47,67 Sekunden eindrucksvoll bewiesen, dass die Stadionrunde zu seinen stärksten Disziplinen gehört. Das überzeugende hessische Gesamtergebnis rundeten der nah an seine Bestzeit von 48,37 Sekunden heranlaufende Aleksi Rösler (SG Schlüchtern/48,44) auf Platz fünf und Steffen Schattner (ASC Darmstadt/48,75) auf Rang sieben ab, wobei der Darmstädter der am wenigsten zufriedene Hesse gewesen sein dürfte. Die Bestzeit des U20-WM-Teilnehmers mit der Staffel liegt bei 48,15 Sekunden.

Mit purer Willenskraft hat sich Ronja Böhrer den Titel über 1.500 Meter geholt. Einen Titel, den sie „unbedingt wollte“. Und wenn man etwas unbedingt will, nimmt man auch Erschwernisse in Kauf. Für Ronja Böhrer waren das das "Gerangel und Geboxe", das eingangs der Schlussrunde losging. Bis dahin hatte die Hessin knapp zwei Runde das Feld bei mäßigen Tempo angeführt. Aus der Absprache mit Vera Coutellier (ASV Köln) das Rennen gemeinsam zu gestalten wurde nichts. Stattdessen löste Aline Florian (TSG Dülmen) die Nordhessin nach 700 Metern für knapp 350 Meter an der Spitze ab. "Der Lauf war unrund. Wir waren alle aufeinander", skizziert Ronja Böhrer das Geschehen.

Knapp 450 Meter vor dem Ziel ging das Rennen um den Titel so richtig los. Miriam Dattke (SCB Berlin) setzte den ersten Akzent. Doch Ronja Böhrer, die bei der U20-WM nur um zwei Plätze am Finale über 3.000 Meter Hindernis vorbeigelaufen war, zeigte sich hellwach, sah eine Lücke, boxte sich durch und war wieder vorn. 250 Meter waren noch zu laufen, als plötzlich vier Läuferinnen fast parallel nebeneinander liefen. Neben Ronja Böhrer waren das die spätere Dritte Ariane Ballner (LG Elmshorn/4:38,22), die Vierte Christine Gerdes (BV Garrel/4:39,34) und Vera Coutellier. "Jetzt muss ich eine Schippe drauflegen", sagte sich Ronja Böhrer und forcierte das Tempo. Mit langen Schritten setzte sich die Hindernisspezialistin etwas ab. "Ich habe die Hände aufgemacht und bin nur noch um mein Leben gerannt." So beschrieb Ronja Böhrer die emotionalen letzten 100 Meter, auf denen ihr Vera Coutellier keine Sekunde zum Verschnaufen lief. Im Ziel nach 4:37,52 Minuten betrug der Vorsprung von Ronja Böhrer auf die Kölnerin (4:37,93) weniger als eine halbe Sekunde. Somit verzeichnete die erfolgreiche "Sportler-WG" aus Bad Sooden-Allendorf, bestehend aus Stabhochspringerin Juliane Schulze und Ronja Böhrer, in Wattenscheid eine optimale Ausbeute: zweimal Gold.


Lorena Keil: Platz sechs über 1.500 Meter

Ins Finale hatte es noch eine zweite Hessin geschafft. Lorena Keil vom TV Rendel lief knapp drei Sekunden schneller als im Vorlauf (4:48,32) und führte das Verfolgerfeld als Sechste in 4:45,17 Minuten ins Ziel. Damit blieb sie nur knapp eine Sekunde über ihrer Bestzeit, die sie im Mai in Koblenz (4:44,03) aufgestellt hatte.

Dejà-vu über 1.500 Meter der männlichen U20: Wie im Vorjahr in Rostock lautete der Zieleinlauf Julius Lawnik (SC Magdeburg) vor Abdi Uya Hundessa (LC Mengerskirchen). Es war das erwartete Duell zwischen dem U20-WM-Siebten aus Magdeburg und dem Jahresschnellsten aus Hessen (3:42,83). In der ersten Runde beobachtete Abdi Uya Hundessa das Geschehen aufreizend lässig von der letzten Position. "Wenn ich anfangs hinterherrenne, kann ich am besten das Feld kontrollieren", so die Begründung des Schützlings von Trainer-Altmeister Bernd Meuser. Als das Feld zum zweiten Mal auf die Zielgeraden kam, gab der Mengerskirchener seine passive Haltung auf und schob sich an die dritte Position, direkt hinter Julius Lawnik. Beide Läufer setzten auf ihre starken Finisherqualitäten. Knapp 250 Meter vor Schluss zog der Magdeburger seinen Schlussspurt an und durch bis ins Ziel. Abdi Uya Hundessa ließ nicht locker, schloss Mitte der Zielgeraden fast zum Führenden auf, aber am Ende hatte Lawnik das bessere Stehvermögen und siegte in 3:54,64 Minuten vor dem amtierenden hessischen Straßenlaufmeister, für den die Uhren nach 3:54,97 Minuten stoppten.

Der zweite Hesse, Christopher Wenzel vom LAZ/MTV Gießen, lief zweimal Bestzeit, qualifizierte sich als Zwölfter aus zwei Vorläufen in 4:03,00 Minuten gerade so für den Endlauf und ließ in jenem eine weitere Steigerung auf 4:02,16 Minuten folgen.


Abdi Uya Hundessa: Silber über 1.500 Meter

Eine lange Saison ohne Pause seit dem Winter fordert ihren Tribut. Vor allem dann, wenn neben dem Training auch fleißig für das Abitur gelernt werden muss. So geschehen bei 800 Meter-Läufer Marc Reuther vom Wiesbadener LV. Nach der U20-WM, wo er über den Vorlauf nicht hinauskam und sein wahres Leistungspotenzial nicht abrufen konnte, fehlte Reuther in Wattenscheid schlichtweg die Kraft. Taktisch konnte er sich keinen Vorwurf machen. In Lauerstellung kam er als Dritter aus der Zielkurve und setzte zum Endspurt an. Doch der Führende Christoph Kessler (LG Region Karlsruhe), der bei einem Abendsportfest Mitte Juli in Mannheim die Norm für die U20-WM verspätet nachgereicht und sich mit 1:49,03 Minuten an die zweite Stelle der U20-Bestenliste hinter Marc Reuther (1:48,87) gesetzt hatte, verteidigte seine Position bravourös.

Kessler, dessen bestes DM-Resultat vor Wattenscheid ein achter Platz bei den diesjährigen Jugendhallenmeisterschaften in Sindelfingen gewesen war, belohnte sich für seine vielen Schnelligkeitseinheiten in den letzten Wochen mit Gold in 1:52,76 Minuten. Die Silbermedaille schnappte sich der Läufer mit dem größten Speed auf den letzten Metern, Philip Lonmon (LC Rehlingen/1:52,90), der vor einem Jahr in der U18 noch Silber hinter Marc Reuther gewonnen hatte, dieses Mal den Spieß umdrehte und den Wiesbadener auf den dritten Rang verwies (1:53,50). "Die Konkurrenz war einfach frischer", stellte Marc Reuther fest, der sich trotzdem "recht zufrieden" zeigte mit dem "Abschluss einer passablen Saison" und im nächsten Jahr wieder neu angreifen will.

Das Experiment trägt erste Früchte. Gingen die beiden Zwillingsbrüder Aleksi und Jaakkima Rösler von der SG Schlüchtern bisher meistens gemeinsam über die 400 Meter-Flachstrecke an den Start, so probiert sich Jaakkima in diesem Sommer vermehrt auf den 400 Meter Hürden. "Wenn Zwillinge die gleiche Disziplin ausüben, kann es manchmal schwierig werden für den, der mit seiner Leistung zurückhängt", sagt Trainer Robert Schieferer. Aleksi verpasste über 400 Meter in 48,37 Sekunden nur knapp den Sprung in den DLV-Staffelpool für die U20-WM. Jaakkima verbesserte sich derweil auf 48,69 Sekunden.


Marc Reuther: Bronze nach langer Saison

Aus seinem Premierenrennen in Flieden stammte Jaakkima Röslers Meldezeit von 55,37 Sekunden. Danach folgte sein Sieg bei den Hessischen U20-Meisterschaften (55,99). Insgesamt wurde Rösler in Wattenscheid als Achter des Teilnehmerfeldes geführt. Und übertraf danach alle Erwartungen mit gleich zwei Bestzeiten. 55,04 Sekunden im Vorlauf bedeuteten den Sprung ins Finale. Und in dem verbesserte er sich nochmal um über eine Sekunde auf 53,99 Sekunden. Nur der ungefährdete Sieger und U20-WM-Vierte Jonas Hanßen (SC Myhl LA/51,67) und der Zweite der U20-Jahresbestenliste, Joshua Abuaku (LAV Oberhausen/53,09), waren schneller als der Hesse, der auch zum 4x400 Meter-Staffelquartett der SG Schlüchtern gehörte, das auf den vierten Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Jugendstaffeln vorlief.

Aus einem durchwachsenen Wettkampf hat Speerwerferin Nicole Gölz vom TV Reisen noch das Beste gemacht. Lag die U20-DM-Zweite im Winterwurf (47,26 Meter) nach fünf von sechs Durchgängen mit 42,93 Metern noch ganz am Ende des schmalen nur aus sechs Werferinnen bestehenden Teilnehmerfeldes, so machte sie dank eines Wurfes auf 44,45 Meter noch einen Sprung auf den Bronzerang. Nur zehn Zentimeter fehlten zur Silbermedaille, die an Eva Herrmann (LG Reischenau-Zusamtal/44,55) ging. Eine Woche vor den Jugendmeisterschaften hatte Nicole Gölz bei den Süddeutschen U23-Meisterschaften in Augsburg Silber mit 46,68 Metern gewonnen. Die unangefochtene Siegerin in Wattenscheid kam aus Sachsen, Christine Winkler vom LAZ Leipzig (51,61).

Ein Zeugnis unbeugsamen Willens und des Durchhaltevermögens stellt der fünfte Platz von U20-Speerwerfer Henri Alter von der MT Melsungen dar. Bereits bei den Deutschen Jugend-Winterwurfmeisterschaften im Februar hatte der Schützling des ehemaligen Spitzen-Diskuswerfers Alwin Wagner mit dem siebten Platz und 60,30 Metern auf sich aufmerksam gemacht. Doch eine starke Prellung und ein Haarriss am Fuß, zugezogen beim Fußballspielen Anfang Mai, verpasste der vielversprechend angelaufenen Saison einen herben Dämpfer. Es folgte eine zehnwöchige Trainingspause. Doch Henri Alter kämpfte sich zurück und machte trotz reduzierten Trainings so erstaunliche Fortschritte, dass er eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften bei einem Abendsportfest in Borken eine neue Bestleistung aufstellte (60,48 Meter). Die Ziele für Wattenscheid lauteten: Eine Weite über 60 Meter und der Einzug in den Endkampf der besten Acht. In der Meldeliste wurde er an Position 13 geführt.


Jaakkima Rösler: Zweimal Bestzeit auf neuer Strecke

Zunächst hatte Henri Alter noch nicht die richtigen Zielkoordinaten eingestellt. Nach den ersten zwei Runden lag der Nordhesse mit einer Weite von 56,65 Metern nur auf dem zehnten Rang. Um in den Endkampf zu gelangen, musste er im dritten Durchgang den Speer mindestens 58,86 Meter weit werfen. Und so kam es. Auf Anraten Alwin Wagners stellte er den Speer flacher an. Und schon flog das 800 Gramm schwere Wurfgerät über die 60 Meter-Marke (60,17). Henri Alter war zu diesem Zeitpunkt schon Sechster. Doch es sollte noch besser kommen. 61,45 Meter – diese Weite wurde nach Alters viertem Wurf angezeigt. Eine Steigerung der noch jungen Borkener Bestleistung um fast einen Meter und eine Verbesserung auf Platz vier. Im sechsten Durchgang übertraf Henri Alters Speer zum dritten Mal an diesem Tag die 60 Meter. 60,77 Meter waren der zweitweiteste Wurf seiner Karriere. Zwar verdrängte Sascha Menn (LG Kindelsberg-Kreuztal/64,00) in seinem letzten Versuch den jungen Nordhessen noch auf Platz fünf, doch mit drei Würfen jenseits der 60 Meter und einem neuen persönlichen Rekord hatte sich Henri Alter ausgezeichnet präsentiert. Gerade wenn man bedenkt, dass wegen der schwierigen Windverhältnisse nur drei von siebzehn Werfern neue Bestleistungen erzielten. Henri Alter war einer von ihnen.

Weitere Top Acht-Platzierungen gingen auf das Konto der fünftplatzierten 4x100 Meter-Staffel der Startgemeinschaft Wehrheim/Herborn (42,38 Sekunden) in der männlichen U20 mit dem 100 Meter-Fünften Nils Keßler am Start sowie Leon Rudolph, dem 400 Meter-Spezialisten David Feldhinkel und Christian Flasshoff am Schluss. Bei seinem Vorlaufsieg in 42,29 Sekunden war das Quartett sogar noch schneller und blieb somit zweimal unter der bei den Hessischen Staffelmeisterschaften im Juni erzielten Vorleistung von 42,57 Sekunden. Ebenfalls ins Finale schaffte es die 4x100 Meter-Staffel der Startgemeinschaft Kreis Limburg/Weilburg in der weiblichen U20. Dort belegten Kyra und Lea Seyffert sowie Hannah Becker und Anna Stückel in 48,79 Sekunden den siebten Platz. Am Vormittag wurde das Quartett im Vorlauf in 47,95 Sekunden gestoppt. Gegenüber den Hessenmeisterschaften musste die verletzte Nathalie Buschung ersetzt werden. Ebenso Siebte wurde Deborah Levi vom TV Dillenburg über 200 Meter der U18. Nachdem sie ihre alte Bestzeit (25,58 Sekunden) im Vorlauf um eine halbe Sekunde auf 25,08 Sekunden verbessert hat, ließ die 17-Jährige im A-Finale knapp zwei Stunden später 25,17 Sekunden folgen. Als Achter im Hammerwurf der männlichen U20 verfehlte Marco Laubach (LG Eintracht Frankfurt/56,95 Meter) seine Bestleistung von den Hessenmeisterschaften in Gelnhausen nur um einen Zentimeter.

Zu den Ergebnissen

Zum 1. Tag

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Tammo Lotz

 


12.08.2014