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HLV-Camps begeistern Jugendliche


HLV-Camps starten durch (Fotos: Benjamin Heller)


Kurz vor Ende der Sommerferien kamen bei der nunmehr vierten Auflage der HLV-Camps insgesamt 43 Kinder und Jugendliche zusammen, um gemeinsam Leichtathletik, Sport und Spaß zu erleben. Welche Programmpunkte neben dem täglichen Leichtathletik-Training anstanden berichtet Sara Lisa Zorn, seit Juli neben Benjamin Heller Jugendsprecherin im HLV. Sie besuchte die diesjährigen HLV-Camps und schildert ihre Eindrücke vor Ort.
"Als ich am Nachmittag, des 04.09.14 das HLV-Nachwuchs-Camp im Turn-, Leistungs- und Bildungszentrum Alsfeld besuchte, wurde ich freundlich und offen von den anwesenden Betreuern Benjamin Heller und Leonie Köhlert begrüßt. Ich konnte gleich mit ihnen und den Nachwuchssportlern zu Mittag essen. Dabei lernte ich die Sportler kennen und merkte, dass die Jugendlichen im Alter von 14-16 Jahre allesamt sehr aufgeweckt und motiviert waren, um Neues zu lernen.


täglich stand Leichtathletik in verschiedenster Form auf dem Programm


Am Nachmittag sind wir alle zum Alsfelder Erlenstadion gelaufen. Dort gab es dann eine Wurfeinheit, wobei die Gruppe auf die Disziplinen Diskus, Kugel und Speerwurf aufgeteilt wurde und untereinander wechselten, sodass am Ende der Trainingseinheit jeder Teilnehmer alle drei Wurfdisziplinen ausprobieren konnte. Ich durfte die Speerwerfer mitbetreuen und ihnen mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben. Mich beeindruckte, dass alle schon Erfahrungen aus dem Wurfbereich einbringen konnten und wir Betreuer sogar auch noch neue Warm-mach-Übungen kennen lernten. So lernten die Athleten auch untereinander viele neue Übungen kennen, die sie aus ihrem eigenen Training mitbrachten und in der neuen Gruppe mitteilen konnten. Auch wenn das Leistungsvermögen der Gruppe in den einzelnen Disziplinen sehr unterschiedlich war wurde immer gemeinsam trainiert und einander geholfen.


Kegeln mal anders bei der Camp-Olympiade


Zurück im Leistungszentrum haben wir an einem sonnigen Abend gegrillt. Nach dem Essen wurde das Programm für den nächsten Abend, den Abschlussabend, besprochen. Doch nicht alle Betreuer durften dabei sein, denn die Jugendlichen hatten sich eine tolle Überraschung ausgedacht. Jedes Zimmer hatte den Auftrag, sich einen Programmpunkt zu überlegen um so gemeinsam den Abend zu gestalten. Parallel zu Camp 2 tagte auch der HLV-Jugendausschuss vor Ort, um sich ein Bild vom Camp zu machen und mit den Athleten ins Gespräch zu kommen. Anschließend ging es erst mal erschöpft ins Bett. Am nächsten Morgen mussten nämlich alle früh raus, da um 7.30 Uhr ein gemeinsames Frühjoggen auf dem Programm stand. Ohne Murren und Widerrede kamen alle mit und liefen tapfer durch das hügelige Leistungszentrum.


verschiedenste Staffelspiele forderten die Teilnehmer


Nach dem Frühstück ging es auf die nebenliegenden Sportplatz und es standen viele anstrengende Staffelspiele auf dem Programm, in welchen sich die Jugendlichen gegeneinander beweisen konnten. In den Staffelspielen waren natürlich auch viele Stabilitätsübungen dabei. Ob auf Rollbrettern Slalom durch Hütchen fahren oder die passende Anzahl einer vorher gewürfelten Augenzahl von Liegestützen, die Teilnehmer des Camps hatten ihren Spaß und merkten gar nicht, wie viel Training sie eigentlich gemacht haben.

Am Nachmittag kam dann eine weitere Trainingseinheit, die allerdings nichts mit Leichtathletik zu tun hatte, sondern wir sind in die nebenan liegende Sporthalle gegangen und es gab einen Workshop im Inline-Hockey. Das war ein Spaß für alle. Nach einer Ausprobier-Phase mit den Inlinern, wurde auf zwei Feldern gegeneinander gespielt. Alle hatten einen riesen Spaß!


Abschlussabend: Welches Zimmer plant die beste Vorführung?


Am Abend wurde sich dann auf den Abschlussabend vorbereitet. Nachdem wir als Betreuer schon überlegt hatten, was wohl auf uns zukommen würde, gab es dann die große Überraschung. Es gab Betreuer gegen Betreuer im Stil von Schlag den Raab! Die zwei Betreuer, die gegeneinander antreten mussten, waren der Jugendsprecher Benjamin Heller und der Beauftragte für Verbändekämpfe Florian Rau. Die beiden mussten sich in Aufgaben, wie Wörter rückwärts aussprechen, buchstabieren oder Tischtennisball balancieren beweisen. Am Ende musste sich der Jugendsprecher nur knapp geschlagen geben. Am Ende gab es dann für alle noch ein Leichtathletik-Quiz. Dann war es aber auch schon wieder Zeit ins Bett zu gehen.
Der Abschlussabend war sehr gelungen alle hatten einen riesen Spaß! Der Spaß, der sich am Abschlussabend wiederspiegelte, den konnte ich schon den Tag vorher beobachten. Die Jugendlichen waren sehr ausgeglichen und haben alle mit vollem Engagement und einer Menge guter Laune das HLV-Nachwuchs-Camp zu einem schönen Ereignis verwandelt und ich freue mich schon darauf, auch im nächsten Jahr wieder ein Teil davon zu sein."


Christiane Klopsch in der Camp-Staffel




Christiane Klopsch trainiert Camp-Teilnehmer
Die deutsche 400m-Hürden-Meisterin und Team-Europameisterin besuchte ebenfalls einige Tage zuvor die HLV-Camps und coachte als Trainerin die Teilnehmer in der Rhythmusschulung und Hürdentechnik. Hier sammelten die Kids wertvolle Tipps und neue Übungen von der Erfolgsathletin der LG OVAG Friedberg-Fauerbach. Im Anschlussstand sie zudem noch für Fragen, Fotos und jede Menge Autogramme zur Verfügung.








HLV-Camps 2015
Auch im nächsten Jahr wird es wieder die HLV-Camps geben. Camp 1 für 11-13 Jährige und Camp 2 für die 14-16 Jährigen. Termin wird ebenfalls das Ende der hessischen Sommerferien sein. Vermutlich Camp 1: 28.8.-01.09 und Camp 2: 01.09-05.09.2015 - eine detaillierte Ausschreibung wird Anfang 2015 veröffentlicht.
Feedback und Anregungen können gerne an Campleiter Benjamin Heller gerichtet werden.



(B.Heller)

 


08.09.2014