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Erich Schneider

(Jahrgang 1946)



Erich Schneider war in seiner Jugend aktiver Fußballer beim TuS Frickhofen, dem er seit 1958 bis heute angehört. Einmal im Jahr nahm er an Leichtathletik-Wettkämpfen beim Gauturnfest teil. Speziell trainiert hat er dafür nie. Dennoch ist er seither von der Leichtathletik fasziniert. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München war er erstmals als Zuschauer live bei einem Großereignis und begeistert von der gänzlich unterschiedlichen Atmosphäre im Vergleich zu Fußballspielen von da an endgültig mit dem Virus Leichtathletik infiziert. Alle Welt- und Europameisterschaften, die seither in Deutschland stattfanden, hat er besucht.

Nach jahrelangem Werben seines Vereinsvorstandes rief er 1985 die Abteilung Leichtathletik beim TuS Frickhofen ins Leben. Vier Jahre später war Erich Schneider maßgeblich an der Gründung der LG Dornburg beteiligt. Die bislang erfolgreichste Athletin dieser Leichtathletik-Gemeinschaft, Claudia Rath, begleitet er bis heute zu allen Topereignissen. Zuletzt erlebte er die inzwischen für die LG Eintracht Frankfurt startende Siebenkämpferin live, als sie bei den Weltmeisterschaften in Moskau Rang vier belegte.



Seit 2002 fungiert Erich Schneider als Stellvertretender Vorsitzender des Leichtathletik-Kreises Limburg-Weilburg. 2004 wurde er als Vertreter der Kreise in den Verbandsrat des Hessischen Leichtathletik-Verbandes gewählt. Seit 2013 gehört er dem Präsidium des Landesverbandes als Vizepräsident Kreise an.

Erich Schneider ist verheiratet, hat zwei Kinder und vier Enkel. Der Schreinermeister, der in fünfter Generation einen Handwerksbetrieb in Frickhofen führt, hat unter anderem alle Holzbauarbeiten beim Bau des VGF-Werferhauses des Landesverbandes durchgeführt. Darüber hinaus nahm und nimmt er ehrenamtlich zahlreiche handwerkliche Arbeiten am und um das Werferhaus vor.

2011 wurde Erich Schneider mit der Ehrennadel in Silber des Deutschen Leichtathletik-Verbandes ausgezeichnet.

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02.11.2014