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Hallen-DM, Tag 1: Bestzeit für Lara Matheis


Lara Matheis (Foto: Benjamin Heller)

Der erste Tag der 62. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in der Karlsruher Messehalle 2 begann mit einer Jobbefreiung für den neuen 1.500-Meter-Hallenrekordhalter Homiyu Tesfaye (3:34,13 Minuten). Die Vorläufe wurden nämlich gestrichen, so dass auch der 21-Jährige am Sonntag (14:30 Uhr) direkt im Finale steht. Bereits am Start war jedoch sein Freund und Trainingskollege von der LG Eintracht Frankfurt, Nico Sonnenberg, über 3.000 Meter. Der Rennbeginn war verhalten, nach 1.000 Metern gingen 3:07 Minuten, nach 2.000 Metern 6:03 Minuten in die Zwischenstatistik ein. Sonnenberg lief in der Führungsgruppe mit, doch als zwischen 2.400 und 2.600 Meter beschleunigt wurde, musste der Frankfurter abreißen lassen und kam als Neunter und Letzter ins Ziel. Seine Zeit: 8:39,14 Minuten. Mit Journalisten sprechen wollte Sonnenberg anschließend leider nicht. Den deutschen Titel machten die drei Favoriten unter sich aus - letztlich setzte sich Richard Ringer (Friedrichshafen/8:29,57) vor Florian Orth (Regensburg/8:29,61) und Clemens Bleistein (München/8:29,95) durch.
Besser als für Sonnenberg lief es aus hessischer Sicht für die Sprinterin Lara Matheis von der TSG Gießen-Wieseck. Im 60-Meter-Vorlauf stellte sie ihre persönliche Bestzeit (7,59 Sekunden) ein und qualifizierte sich für den Zwischenlauf. Ihre dort erzielten 7,60 Sekunden reichten nicht für den Endlauf, doch die beiden Rennen dürften dem Schützling von Trainer Elmar Knappik wiederum Mut gemacht haben. Gianina Gartmann (LG Eintracht Frankfurt) erzielte im Vorlauf 7,68 Sekunden.

Apropos Sprint: Hessenmeister Felix Göltl von der LG Friedberg-Fauerbach brachte seinen 60-Meter-Vorlauf als Drittplatzierter in 6,81 Sekunden hinter sich, im Zwischenlauf war für den Kommunikationsdesign-Studenten dann Endstation (6,79). „Angesichts der allgemeinen Umstände bin ich ganz zufrieden, mehr war nicht zu erwarten“, sagte der Athlet von Trainer Thomas Riehm. Seit Ende Dezember wird Göltl von einer hartnäckigen Reizung am Bauchmuskelansatz geplagt, die immer noch nicht ganz auskuriert ist. Hinzu kamen einige Verpflichtungen an der Universität. Bereits am 6. Dezember war Göltl in Hanau 6,77 Sekunden gesprintet, genau dieselbe Zeit dann nochmals als hessischer Hallenmeister an gleicher Stätte. Doch sein persönlicher Rekord (6,75) steht noch immer. „Ich werde jetzt zwei Wochen die Beine hochlegen und mich auskurieren“, sagte der beste hessische Sprinter.

Mit persönlicher Jahresbestzeit von 54,15 Sekunden qualifizierte sich seine Vereinskollegin Christiane Klopsch für den 400-Meter-Endlauf am Sonntag (12:50 Uhr). Schneller als Christiane Klopsch waren in den Vorläufen Ruth Sophia Spelmeyer (Oldenburg/52,87) sowie Daniela Ferenz (LG Neckar-Enz/54,05).

Obwohl sie im zweiten Vorlauf über 1.500 Meter Letzte wurde, darf sich Ronja Böhrer vom SSC Bad Sooden-Allendorf auf einen zweiten Auftritt im Endlauf am Sonntag um 14:20 Uhr freuen. In 4:33,58 Minuten war die Hindernisspezialistin immer noch schneller als Deutschlands Jahresbeste Hanna Klein (Schorndorf/4:12,06), die im ersten Vorlauf vorn lag (4:34,78). Von den insgesamt 14 angetretenen Läuferinnen erreichten zwölf das Finale.

Zu den Ergebnissen

Zum 2. Tag

Uwe Martin/Tammo Lotz

 


21.02.2015