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Im Porträt: David Corell - Landestrainer Kurzsprint

Wer sind eigentlich die Personen im Hintergrund, die dafür Verantwortung tragen, dass die hessischen Topathletinnen und -athleten tolle Leistungen zeigen? Vielen dürften die Namen und Gesichter kein Begriff sein. Deshalb setzen wir natürlich auch in diesem Jahr unsere Porträt-Serie fort und stellen in unregelmäßigen Abständen die HLV-Kadertrainer auf hlv.de vor. Nach Michael Krause und Michael Kollmar setzt David Corell, Sportkoordinator Sprint, Lauf, Hürden, die Serie fort.


David Corell (Foto: privat)


David Corell über …

… sportliche Wurzeln:

Mit 22 Jahren bin ich der wohl jüngste Kadertrainer im HLV. Zur Leichtathletik kam ich im Alter von 13 Jahren, Wettkampfsport habe ich dann etwa fünf Jahre bis zur Volljährigkeit betrieben. Allerdings nie auf besonders hohem Niveau. Doch ohne Leichtathletik ging es nicht, und so willigte ich schnell ein, als mich mein damaliger Trainer, Mentor und Freund Georg Schmidt bat, ihm als Trainer zu helfen. Ich habe mich recht schnell eingearbeitet und übernahm beim Wiesbadener Leichtathletik-Verein (WLV) die ersten Gruppen. Seit 2013 bin ich beim HLV als Sportkoordinator Sprint, Lauf, Hürden zuständig.

… Beruf und Hobby:
Beides geht bei mir gut zusammen. Ich studiere in Mainz Sportwissenschaften im fünften Semester, so kann ich mir sukzessive die wissenschaftlichen Grundlagen erarbeiten. Das ist ein ganz wichtiger Aspekt. Beim WLV betreue ich den Sprint im Nachwuchsbereich U16/U18, für dieselbe Altersgruppe bin ich auch beim HLV-Kurzsprintkader verantwortlich. Zudem betreue ich das Athletiktraining der Hockey-Herren (Oberliga-Meister) des Wiesbadener Tennis- und Hockey Clubs. Und wenn freie Zeit bleibt, gehe ich mit Freunden auf den Sportplatz oder in den Kraftraum.


… Motivation, Training, Ziele:
Spaß am Training für alle Athleten ist das Wichtigste. Der zweite Punkt klingt wie eine gegebene Selbstverständlichkeit, bisweilen ist es aber keine: nämlich die Athleten zu toleranten und sozial kompetenten Menschen auszubilden. Methodische Trainingsziele sind höhere technische und konditionelle Niveaus. Für mich ist eine wissenschaftliche Nachweisbarkeit und damit Nachvollziehbarkeit der Trainingsmethoden wichtig. Ein Trainer sollte auch neuen Inhalten gegenüber ständig offen sein, sie aber trotzdem hinterfragen. Mein mittelfristiges Berufsziel ist eine vollberufliche Tätigkeit als Leichtathletik-Trainer, und ich bin gespannt, ob es dazu kommen wird.

Zu den Porträts der HLV-Kadertrainer

 


13.03.2015