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Fränkisch-Crumbach - Weltklasse im Dorf


Der Werferplatz in Fränkisch-Crumbach (Foto: Arndt Götze)

Wenn der Werferplatz in der Ortsmitte von Fränkisch-Crumbach im Odenwald vom 23. bis 25. Mai wieder mit 1.000 Zuschauern besucht ist, heißt es zum 13. Mal Internationales Sparkassen Hammerwurf-Meeting. Neben den „Stammgästen“ aus der Schweiz, Großbritannien und den Niederlanden werden die Fahnen von Spanien, der Tschechischen Republik und Costa Rica zum ersten Mal gehisst. Allein in der Männerkonkurrenz, wo 2015 erstmals der Sieger im „Lotto Hessen-Cup“ gesucht wird, sind sieben Nationen vertreten. Für Spannung wird in erster Linie eine nie da gewesene Leistungsdichte sorgen, denn elf Athleten weisen persönliche Bestleistungen von mehr als 70 Metern auf. Neun Werfer haben den Hammer schon weiter als 73 Metern geschleudert. So wird es für den achtmaligen Tagessieger und Platzrekordhalter Markus Esser (Bayer Leverkusen/80,32 Meter im Jahr 2006) schwer werden, sich auf dem Podest zu platzieren.

Seine Konkurrenten sind in erster Linie Mark Dry, der am vergangenen Wochenende mit 76,93 Metern seine Bestleistung pulverisierte und einen neuen schottischen Rekord aufstellte. Aber auch Javier Cienfuegos (76,71 Meter/Spanien), Chris Bennett (73,00 Meter/Großbritannien), Zakhar Makhrosenka und Yury Vasilchanka (beide Weißrussland/76,08 bzw. 73,19 Meter) und Roberto Sawyers (73,85 Meter/Costa Rica) wollen eine gewichtige Rolle spielen. Auch die Frauen-Konkurrenz misst sich zum ersten Mal im „Lotto Hessen-Cup“. Dabei stellt sich Carolin Paesler (LG Eintracht Frankfurt, persönliche Bestleistung 70,76 Meter) der internationalen Konkurrenz um Jennifer Dahlgren (Argentinien/73,74 Meter), Liu Tingting (China/73,06 Meter) und Sarah Holt (Großbritannien/68,50 Meter). Am vergangenen Wochenende warf Carolin Paesler im B-Wettkampf in Halle bereits 70,22 Meter und wäre damit Dritte im A-Wettkampf geworden. In Fränkisch-Crumbach könnte es also klappen mit einem Podiumsplatz.

Die Jugend-Wettbewerbe stehen im Zeichen der Qualifikationen für die U23-EM, die U20-EM und die U18-WM. Im Zeichen der Normerfüllungen geht nicht nur die nationale Elite in den Ring: Insgesamt mischen sich elf Nachwuchsathleten aus vier Nationen im Teilnehmerfeld - so viele wie nie zuvor. Allen voran der Vorjahres-U23-Gewinner Vasilchanka gilt als klarer Favorit. Der Isländer Hilmar Örn Jònsson führt mit einer Weite von 77,54 Metern die U20-Meldeliste deutlich vor Alexej Mikhailov (Hannover 96/75,88 Meter) sowie dem Tschechen Jaroslav Lautenkranc (71,15 Meter) an. Der nationale Nachwuchs ist im Odenwald traditionell sehr präsent: 80 Prozent der aktuell besten Deutschen, gemessen an den DLV-Bestenlisten, werden in Fränkisch-Crumbach an den Start gehen.

Für die Veranstalter steht wiederum im Vordergrund, die Balance aus Spitzensport, Nachwuchswettkämpfen und geselligem Beisammensein zu gewährleisten. „Wir sind sehr stolz, dem Hammerwurf-Nachwuchs einen professionellen Wettkampf, den Zuschauern Stars zum Anfassen und den Top-Athleten eine entspannte Atmosphäre zu präsentieren. Das ist für allesamt einzigartig“, sagt Meeting-Direktorin Inga Falter.

Weitere Meeting-Informationen im Internet:

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per E-Mail

Quelle: Pressemitteilung/Uwe Martin

 


21.05.2015