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In eigener Sache


Aus gegebenem Anlass muss die Redaktion von hlv.de ein paar Dinge klarstellen und erläutern. Hintergrund ist das zurückliegende lange Wochenende mit Wettkämpfen in Viernheim, Regensburg, Bernhausen, Neu-Isenburg und Fulda, wo hessische Athletinnen und Athleten mit starken Leistungen beteiligt waren.

Es ist bedenklich, wenn über Facebook eine Debatte entfacht wird, warum dieser oder jener Artikel online zu lesen ist, ein anderes Thema aber (noch) nicht bearbeitet wurde und die Diskussion damit beginnt, dass eine Athletin schlecht geredet wird. Tenor: Wen interessiert das? Insofern wäre es hilfreich, wenn auch in den sozialen Netzwerken der Fair-Play-Gedanke dominiert.

Grundsätzlich gilt: hlv.de ist kein Portal, das sich Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat den Spitzenergebnissen der hessischen Athleten und Athleten widmen kann. Und es wird nicht über jede hessische Meisterschaft berichtet, wobei die Ergebnisse aller Titelkämpfe auf der Website in vielfältiger Art abrufbar sind. Der Grund für eine nicht allumfassende journalistische „Betreuung“ ist einfach: hlv.de hat keine Full-Size-Redaktion mit einem Pool an freien Mitarbeitern wie beispielsweise leichtathletik.de und laufreport.de, wo die Leichtathletik ebenfalls abgebildet wird. Zudem ist die Fixierung auf sogenannte Ergebnisberichterstattung nicht der alleinige inhaltliche Auftrag von hlv.de. Sondern: Nach Möglichkeit die gesamte Breite des HLV abzubilden. Also den Wettkampf- und Breitensport, die Kinder- und Jugendleichtathletik, Veranstaltungshinweise, Personalstorys sowie die Unterstützung national relevanter Ereignisse wie beispielsweise die anstehende U23-DM in Wetzlar. Und, und, und.

Dass dabei inhaltliche Lücken bleiben, ist nicht zu verhindern. Es sei denn, es finden sich Personen, die nicht nur meckern, sondern mitarbeiten möchten. An der hessischen Leichtathletik interessierte Personen können sich gerne einbringen, mit uns Kontakt aufnehmen und im Bedarfsfall tätig werden. Wir können das dann im Vorfeld der jeweiligen Veranstaltungen besprechen.

Um es abschließend ganz deutlich zu sagen: Auf hlv.de wird kein Verein, keine Disziplin, keine Region bevorteilt oder benachteiligt. Und dass wir mit bestimmten Sachverhalten vorsichtig-kritisch umgehen, basiert auch auf Erfahrungen in den vergangenen Jahrzehnten. Dies mag bei der Formulierung „Bei den Männern unterbot der offiziell erst 20 Jahre alte Äthiopier …“ bei dem einen auf offene Ohren stoßen, andere treten auf Facebook den nächsten Shitstorm los. Man nennt dies freie Meinungsäußerung in einer pluralistischen Gesellschaft.

Tammo Lotz, Uwe Martin

 


08.06.2015