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„Freude an den kleinen Dingen wiederentdecken“


Ariane Friedrich (Foto: Helmut Schaake)

Der olympische Geist huschte durchs Marburger Georg-Gaßmann-Stadion, als die 1. Landesspiele Special Olympics eröffnet wurden. Die Athleten liefen ein, winkten ins Publikum - und Ariane Friedrich war mittendrin. Nicht als Athletin, sondern als Botschafterin. Die deutsche Hochsprungrekordlerin (2,06 Meter) ist eines der „Gesichter der Spiele“ und zeigt sich begeistert von der Idee, Menschen mit geistiger Behinderung im Sport zu unterstützen. „Leistungssportler kämpfen für sich. Hier zählt das Gemeinsame. Alle sind Sieger.“ Zusammen mit Svenja Schwarz (Königstein) und René Krüger (Treysa) sprach die WM-Dritte von 2009 den Eid von Special Olympics: „Lasst mich gewinnen, doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben.“ Ariane Friedrich, für die der Sport „Menschen verbindet“, ist ein Fan der Frankfurter Rollstuhlbasketballer. „Ich treffe sie oft im Kraftraum. Durch sie kann man die Freude an den kleinen Dingen wiederentdecken.“ Ariane Friedrich hat ihre eigenen olympischen Pläne, will 2016 in Rio an ihren dritten Spielen teilnehmen. Nach der Geburt von Tochter Amy im September 2014 befindet sich Friedrich „voll im Plan“. Und ist entspannt. „Im Januar will ich wieder Wettkämpfe bestreiten.“ Wohin der Weg führt, hänge von vielen verschiedenen Faktoren ab. „Ich brauche Geduld und mehr Erholung als früher.“ (tam)

 


08.07.2015