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Gesa Krause als Vorlaufzweite im WM-Finale


Gesa Krause (Foto: Benjamin Heller)

Im Alter von 23 Jahren hat Gesa Felicitas Krause bei der WM in Peking über 3.000 Meter Hindernis ihr viertes Finale auf internationaler Bühne erreicht. Nach den Weltmeisterschaften in Daegu (Südkorea/2011) und Moskau (Russland/2013) sowie den Olympischen Spielen in London (Großbritannien/2012) steht die junge Hessin abermals unter die besten 15. Während die Athletin der LG Eintracht Frankfurt vor zwei Jahren in Moskau bis nach dem letzten Vorlauf zittern musste, ehe feststand, dass sie es eine Runde weiter gekommen ist, ließ sie in Peking nichts anbrennen. Als die Spitzengruppe ein flottes Tempo anschlug, hielt sie sich zunächst zurück, schloss aber auf dem letzten Kilometer auf und lief kontrolliert hinter der Jahresweltbesten Habiba Ghribi (Tunesien/9:24,38) als Zweite ins Ziel.

„Ich habe mich zuletzt drei Wochen in Davos auf die WM vorbereitet, es war schon mein fünftes Höhentrainingslager seit Dezember, ich habe damit gute Erfahrungen gemacht. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, vor der WM keine Klimaanpassung zu machen, weil das den Körper auf Dauer schwächt. Ich habe das mit meinem Trainer besprochen, seine Argumente waren für mich plausibel. Daher bin ich erst vor zwei Tagen nach Peking gereist“, sagte Gesa Krause.

Neben der Hessin ist die Türkin Özlem Kaya eine von zwei Europäerinnen, die es ins Finale geschafft haben. Die Favoritinnen gaben sich allesamt keine Blöße. Mit Hyvin Kiyeng Jepkemoi, Virginia Nyambura Nganga und Rosefline Chepngetich kämpfen drei Kenianerinnen um die Medaillen, die die verletzte Titelverteidigerin Milcah Chemos mit großen Ambitionen vertreten werden.

Quelle: leichtathletik.de/Silke Morrissey

 


24.08.2015